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PET-Aufbereitung

Gerüstet für den Rezyklateinsatz

Leistritz Extrusionstechnik informiert über die Verarbeitung von Kunststoff-Rezyklaten. Das Unternehmen mit langjähriger Erfahrung bei der Konstruktion von Anlagen für das Recycling von Kunststoffen fokussiert eine höhere Wirtschaftlichkeit, mehr Nachhaltigkeit und eine bessere CO2-Bilanz.

Messebesucher erleben die Details einer Anlage, die den neuesten Stand der Rezyklataufbereitung repräsentiert. © Leistritz Extrusionstechnik

Auf dem Fakuma-Stand zeigt Leistritz eine Anlage, die kürzlich in Russland in Betrieb genommen wurde und Post-Consumer-PET-Flaschen reinigt, schreddert, granuliert und zu lebensmittelkonformen Folien verarbeitet. Mit Augmented Reality können Messebesucher im Detail erleben, was diese Anlage in die Kategorie „Extraklasse“ hebt, wie Sven Wolf, Geschäftsführer bei Leistritz und nun Senior Advisor, erklärt: „Die hier verwendete Leistritz-Extrusionslinie vereint viele verfahrenstechnische Aspekte, die es in dieser Kombination so wohl noch nicht gab; angefangen mit der konzeptionellen Lösung, die eine autarke Aufbereitung des eingesetzten Rezyklats ermöglicht, über den eigentlichen Prozess zur Herstellung einer lebensmittelechten Spezialfolie bis hin zur Flexibilität bezüglich der produzierten Folienart, wobei auch im Bypass eine Granulatherstellung möglich ist. Vielfältig ist sie darüber hinaus nicht nur, was das Endprodukt betrifft, sondern auch im Hinblick auf den Aufbereitungsgrad des eingesetzten Rohstoffes.“

Damit Produkte aus Post-Consumer-Rezyklat (PCR) für den Lebensmittelkontakt zugelassen werden, müssen auch Verunreinigungen auf molekularer Ebene aus dem PET-Material entfernt werden. Die dazu erforderliche Technik kommt von NGR, einem österreichischen Spezialisten für Recyclingtechnologie. Die Dekontamination des PET-Additiv-Gemisches aus dem Hauptextruder geschieht durch Liquid State Polykondensation (LSP), bei NGR P:React genannt. Im P:React wird die inhärente Eigenschaft des PET in der Schmelzephase genutzt, um es unter Vakuum zu kondensieren. Das Hochleistungsvakuum dekontaminiert das Material von schädlichen Chemikalien bis weit unter die in der Zertifizierung für den Lebensmittelkontakt geforderten Werte. So ist die weitere Verwendung des Materials für den direkten Lebensmittelkontakt sicherstellt. Dank der Flexibilität der Anlage lassen sich neben Mehrschicht- und Streifenfolien auch lebensmittelkonforme Folien herstellen. Dabei kommt mit Hilfe des P:React bis zu 100 Prozent Recyclingmaterial zum Einsatz.

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Herzstück ist ein ZSE 87 Maxx als Hauptextruder mit einem Durchsatz von etwa 1.200 Kilogramm pro Stunde. Ein ZSE 60 Maxxwird als Co-Extruder mit einem Durchsatzvolumen von rund 300 Kilogramm pro Stunde eingesetzt. Das Material wird gut durchmischt, dabei aber nur wenig belastet. Von Vorteil für die Rezyklierung ist auch die hohe Entgasungsleistung der Doppelschneckenextruder. Die gegenüber Einschneckenextrudern weitaus bessere Oberflächenerneuerung ermöglicht eine effiziente Geruchsreduktion und Entfeuchtung der Schmelze.

Leistritz Extrusionstechnik, Fakuma, Halle A6, Stand 6302

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