Sensortechnik und Auswertung

Elektronik hilft in der Kunststoffverarbeitung

Elektronische Technologien Systeme sind in Extrusion und Spritzgießtechnik allgegenwärtig. Neue, zur Fakuma angekündigte Systeme sollen die Effizienz weiter verbessern.

Der neue modular aufgebaute, variable Digitalverstärker VDA-I ersetzt mehrere ältere Verstärkertypen. (Bild: Gefran)

Mit dem modular aufgebauten Digitalverstärker VDA-I ersetzt Gefran mehrere ältere Verstärkertypen. Er kann mit allen bestehenden Sensormate-Produkten kombiniert werden und ist für dynamische sowie statische Anwendungen geeignet. Im Zuge der Einführung des neuen Digitalverstärkers überarbeitete das Unternehmen auch die Dehnungssensoren SL76-VDA und SB76-VDA. Dank integriertem Verstärker verarbeiten sie das DMS-Signal direkt an der Montagestelle und eliminieren somit mögliche EMV-Probleme.

TPFAS, der miniaturisierte Druckmessumformer mit frontbündiger Messmembran, nutzt das Dehnungsmessverfahren (DMS auf Stahl). Er eignet sich dank seiner dicken, robusten Edelstahlmembran vor allem für den Einsatz bei sehr zähen, hochviskosen Flüssigkeiten. Der Membrandurchmesser von 8,6 mm bei einem Anschlussgewinde M10x1 kombiniert mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis mache den Sonsor zum idealen Sensor für Misch- und Dosieranwendungen.

Die Leistungssteller IR-12/IR-24mit 12 oder 24 unabhängigen 9A-Ausgängen dienen der Steuerung nichtlinearer Lasten wie kurz-mittelwellige Infrarotstrahler (SWIR) und ergänzen die Leistungssteller-Serien GFX-IR, GTF und GFW. Die IR-Leistungssteller kombinieren alle Komponenten, die für die vollständige Steuerung von IR-Strahlergruppen bis 60 kW Leistung erforderlich sind, in einem robusten und kompakten Metallgehäuse für die Wandmontage. Sie eignen sich für die Betriebsarten Nullpunktschaltend, Schnelle Halbwelle sowie Phasenanschnitt und verfügen wahlweise über Modbus RTU oder Profinet Feldbus Kommunikationsschnittstellen.

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Extru+, die Kompaktlösung für die Kunststoffextrusion, überwacht dank einer speziellen Energiemanagement-Funktion die Temperatur und Effizienz der Maschine. Eine reduzierte Stromaufnahme während der Aufheizphase und eine Leistungsbegrenzung der einzelnen Heizzonen sorgen für eine günstige Energiebilanz. Spezielle Diagnosefunktionen stellen sicher, dass alle Betriebszustände in der Maschine zum richtigen Zeitpunkt und mit minimalem Energieaufwand erreicht und gehalten werden. Diese und andere Dienste können mittels einer Ethernet-Schnittstelle auch per Remotezugriff bedient werden.

Die PID-Regler 650, 1250 und 1350 sind als Plug-and-Play-Geräte eine Lösung für Erstausrüster der Kunststoffverarbeitung. Ihre Benutzeroberfläche mit großem alphanumerischem Display ermögliche die Anpassung an nahezu jede kundenspezifische Anwendung. Neben der Individualisierung von LC-Display, Meldungen im Klartext und Helligkeit ist auf Wunsch auch die optische Angleichung der Bedienfront an das Corporate Design des Kunden möglich. Die PID-Regler lassen sich auch im ausgeschalteten Zustand ohne Verwendung eines PC über eine spezielle, batteriegespeiste Fernbedienung – den Zapper – oder mit der PC-Konfigurationssoftware GF_Express konfigurieren. Diese Optionen erleichtern und beschleunigen die Inbetriebnahme.

Speziell für die Kunststoffextrusion bietet Gefran die skalierbaren Frequenzumrichter der Baureihe ADV200 mit Leistungsbereichen von 0,75 bis 1800 kW an. Sie können mit Asynchron- und Synchronmotoren mit oder ohne Geber genutzt werden. Bei der geberlosen Synchronregelung erreichen sie laut Datenblatt eine Drehmomenttoleranz <5 % absolut zum Sollwert. Dies spare Energie, ohne die Materialqualität zu reduzieren. Als Hauptantrieb der Extruder-Schnecke bietet sich wahlweise der luftgekühlte ADV200 oder der kompakte wassergekühlte ADV200 LC an. Letzterer nutzt den Umstand, dass Extrusions- und Spritzgießanlagen in vielen Fällen bereits mit einer Wasserkühlung ausrüstet sind, und ist leichter und kompakter als luftgekühlte Umrichter mit gleicher Leistung.

Fakuma 2017, Halle A3, Stand 3005

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