Maschinenschutz

Meinolf Droege,

Metalldetektion bei der PVC-Granulierung

Das Detektieren auch kleiner Metallpartikel im Materialstrom und deren sichere Entfernung ist erforderlich um die Qualität des Granulats zu sichern und die Extrusion und Granulierung vor Schäden zu schützen.

Der Metallseparator ist direkt unter dem Trichter und vor dem Extruder installiert. © Sesotec

Corporacion de Industrias Plasticas, kurz Cipsa, produziert in Peru seit mehr als 50 Jahren Kunststoffprodukte aus PVC (Polyvinylchlorid). Heute verfügt das Unternehmen über 900 Mitarbeiter und eine jährliche Produktionskapazität von 4000 Tonnen. Hergestellt wird ein breites Produktspektrum – vom Sportball bis zu Hart- und Halbhart-PVC-Platten für den industriellen Einsatz.

Die zahlreichen Variationsmöglichkeiten bei der Verarbeitung und Compoundierung von PVC haben ein breites Anwendungsspektrum eröffnet. Das Granulieren wird in den Fällen eingesetzt, in denen eine direkte Extrusion der Trockenmischung zu einem fertigen Teil aufgrund häufiger Produktwechsel nicht möglich oder nicht wirtschaftlich ist.

Um jegliches Metall im Pulver zu vermeiden, wollte Cipsa die PVC-Compounds inspizieren, bevor sie in die Granuliermaschine gelangen. So sollte die Schnecke des Extruders vor Schäden geschützt und teure Produktionsstopps vermieden werden. Auf Empfehlung des Extruderherstellers wandte sich das Unternehmen an Sesotec. Installiert wurde der Metallseparator Rapid Vario-FS Primus+ direkt unter dem Trichter und damit vor dem Extruder.

Das System ist ein Metallseparator für Freifallanwendungen, der sich aufgrund seiner niedrigen Bauhöhe und der Standardanschlüsse in jede vorhandene Rohrleitungen integrieren lässt. Er erkennt und separiert magnetische und nicht magnetische Metallverunreinigungen und ist eine Lösung für Branchen mit geringen Hygieneanforderungen. Dank der elektronischen Ausrüstung erfüllt das Gerät die Detektionsanforderungen des Anwenders Cipsa. Der Metalldetektor reduziert teure Maschinenausfälle, minimiert Produktionsausfälle und soll sich sich damit schnell amortisieren.

Anzeige

Für die Zukunft plant Cipsa die Installation eines zusätzlichen Metallabscheiders als letzte Prüfinstanz nach der Verarbeitung, um das Granulat nach der Produktion zu inspizieren.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Blasformen

Kühlen von zwei Seiten

Kürze Kühlzeiten, weniger Spannungen in den Produkten sowie gerinere Kristallisationsraten verspricht ein spezielles Kühlsystem für die formgebenden Werkzeuge beim Blasformen. Um 15 Prozent oder mehr soll sich die Produktion damit steigern lassen.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Nachhaltigkeit

Schneller zum Extruder für Bio-Compounds

Zwei speziell für das Aufbereiten von Bio-Compounds ausgelegte Doppelschneckenextruder nahmen nach nur fünf Monaten zwischen Auftragseingang und Produktionsstart den Betrieb beim italienischen Compoundeur Sirmax auf. Damit konnte das Unternehmen...

mehr...

Druckbehälter aus Polyamid

Für 320 Liter Wasserstoff

Erstmals wurde im Extrusions-Blasformverfahren ein Wasserstoff-Druckbehälter mit 320 Liter Volumen produziert. Der Liner ist mehr als zwei Meter lang, hat einen Durchmesser von etwa 500 Millimetern und fasst 320 Liter. Und das soll noch nicht das...

mehr...

Newsletter bestellen

Immer auf dem Laufenden mit dem Kunststoff Magazin Newsletter

Aktuelle Unternehmensnachrichten, Produktnews und Innovationen kostenfrei in Ihrer Mailbox.

AGB und Datenschutz gelesen und bestätigt.
Zur Startseite