Verpackungstechnik

PET-Folienanlagen flexibler und lebensmitteltauglich gemacht

Eine nun ausgelieferte maßgeschneiderte PET-Flachfolienanlage ist besonders flexibel einsetzbar: Sie arbeitet mit Neu- und Recyclingmaterial und kann auch Produkte für den lebensmittelkontakt produzieren.

Flexibel einsetzbare PET-Flachfolienanlage. (Bild Gneuß)

Die hohe Flexibilität dieser und der in den letzten Jahren gelieferten Anlagen von Gneuß sei eine der besonderen Stärken. Verantwortlich dafür ist die Processing Unit (GPU), bestehend aus MRS-Extruder, Rotary-Filter sowie Online Viskositätsmessung und –steuerung.

Mit dem Multi Rotation System (MRS)-Extruder kann nach Unternehmensangaben jede Eingangsware ohne Vortrocknung und Kristallisation wirtschaftlich verarbeitet werden. Hierzu gehöre Neuware ebenso wie Post-Consumer-Flaschenflakes mit Eingangsfeuchten von über 1 Prozent sowie Mischungen aus unterschiedlichen Materialien, wie PET und PE oder PET und PETG. Dank der Oberflächenerneuerung in der Multirotationszone werde schon bei einem Vakuum von etwa 25 Millibar eine vollständige Materialentfeuchtung erreicht. Ebenso effizient sei die Entfernung flüchtiger Bestandteile, die uneingeschränkt die Dekontaminationsanforderungen von EFSA und FDA erfülle. PET-Folien, die mit einem MRS hergestellt werden, seien – unabhängig von der Eingangsware – für den Lebensmittelkontakt zugelassen.

Zur GPU gehören außerdem ein rotierender Schmelzefilter, der Partikelverunreinigungen, die nicht in der Entgasungseinheit entfernt werden können, in den feinen Sieben sicher entferne und somit Blackspecs und Fehlstellen im Endprodukt vermeide sowie das Online-Viskosimeter. Letzteres sorgt dank der Regelung für einen definierten IV-Wert der PET-Schmelze und dient zudem als Werkzeug zur Prozessüberwachung und Qualitätssicherung.

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Gneuß komplettiert eine Gesamtanlage mit Up- and Downstream-Komponenten von der Materialdosierung über die Breitschlitzdüse, das Glättwerk bis zum Wickler, die auf die individuellen Wünsche des einzelnen Folienherstellers abgestimmt sind. Das Angebotsspektrum reiche von der Implementierung einer GPU in eine existierende Anlage über die Integration in eine Neuanlage bis zur Auslegung und Inbetriebnahme kompletter PET-Flachfolienanlagen. In jedem Falle sollen sich mit der Anlagenlösung Folien mit hoher Transparenz, hohem Glanz, geringen Gelbwerten, geringen Trübung und guter Thermoformbarkeit herstellen. Die Komplettanlagen seien somit sowohl flexibel hinsichtlich der einsetzbaren Rohstoffe als auch in Bezug auf herstellbaren Folien, die sogar für optische Anwendungen Einsatz finden können.

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