Coperion-Extruder

Annina Schopen,

Pulverlack-Herstellung mit Doppelschneckenextrudern

Die Kansai-Helios-Gruppe hat ihre Produktion für Lacke und Beschichtungen an zwei Standorten in Italien und Deutschland um Doppelschneckenextruder von Coperion erweitert.

Am Standort in Riese Pio X, Region Venetien, Italien, sowie am Standort in Buchholz, Deutschland, wurde je ein ZSK Mv Plus installiert. © Coperion

Am Standort in Riese Pio X, Region Venetien, Italien, sowie am Standort in Buchholz, Deutschland, wurde für die Herstellung von Pulverlack je ein ZSK Mv Plus mit einem Schneckendurchmesser von 43 mm installiert. Sowohl Drehzahl, Verweilzeit als auch Durchsatz der ZSK-Extruder lassen sich individuell an die Anforderungen neuer Pulverlack-Rezepturen anpassen.

Extruder dieser Baureihe zeichnen sich nach Herstellerangaben durch ihre tief geschnittenen Schneckengänge mit einem Durchmesserverhältnis Da/Di (äußerer zu innerem Schneckendurchmesser) von 1,8 aus. Daraus ergebe sich ein großes freies Schneckenvolumen. Pulver mit niedrigem Schüttgewicht und schlechtem Einzugsverhalten, die bei der Pulverlack-Herstellung häufig eingesetzt werden, könnten auch in großen Mengen in den Aufbereitungsprozess dosiert werden. Gleichzeitig werden dank der Doppelschnecken des ZSK Mv Plus auch Rezepturen mit hohen Füllstoffanteilen intensiv dispergiert und dabei schonend behandelt.

Sämtliche Anschlüsse, Wasserrohrleitungen und Verkabelungen der ZSK-Extruder seien durch einfach zu reinigende Verkleidungen geschützt und dennoch leicht zugänglich. Die dicht ineinandergreifenden Doppelschnecken sollen eine optimale Selbstreinigung im Verfahrensteil sichern. Rezepturwechsel seien dadurch schnell durchführbar.

Anzeige

Coperion hat die ZSK 43 Mv Plus-Extruder für Kansai Helios mit einigen smarten Features ausgestattet. Die beiden Doppelschneckenextruder werden mit der CS-pro-Steuerung betrieben, deren Benutzeroberfläche im Vergleich zur Vorgängerversion in seiner Komplexität deutlich reduziert sei, ohne auf bekannte Funktionalitäten zu verzichten. Sie sei per Touch intuitiv bedienbar, bei Bedarf können Informationen eingeblendet werden. Das Risiko möglicher Bedienfehler sinke, und damit steige die Effizienz der ZSK-Anlagen.

Darüber hinaus sind beide ZSK-Extruder an der Getriebelaterne mit einer elektronisch gesicherten Wartungstüre ausgestattet. Sobald die Schneckenwellen des Extruders stehen, kann das Servicepersonal die Türe an der Getriebelaterne ohne Werkzeug öffnen. Die Schneckenwellenkupplung sei sicher und schnell zugänglich. Dies führe beispielsweise im Wartungsfall zu einer Reduktion der Stillstandzeit der Anlagen.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Newsletter bestellen

Immer auf dem Laufenden mit dem Kunststoff Magazin Newsletter

Aktuelle Unternehmensnachrichten, Produktnews und Innovationen kostenfrei in Ihrer Mailbox.

AGB und Datenschutz gelesen und bestätigt.
Zur Startseite