Investitionen in Extrusionsanlagen

Meinolf Droege,

Risiken minimieren per Leasing

Um in wirtschaftlich unsicheren Zeiten die Risiken der üblicherweise hohen Investitionen in Extrusionsanlagen zu minimieren, können zugeschnittene Leasingmodelle eine Alternative sein.

Mit dem Leasing von Extrusionsanlagen erhalten die Betreiber erhöhte Flexibilität. © Bausano

Im gegenwärtigen Marktszenario mit erhöhter Unsicherheit müssen sich die Unternehmen im Fertigungsbereich schnell anpassen, um der ändernden Nachfrage gerecht zu werden. Es gilt, ein flexibles Produktionskonzept zu realisieren, um neue Chancen rasch ergreifen zu können. Zudem ist ein überlegtes Risikomanagement hinsichtlich veralteter Technologie oder der Dimensionierung für künftige Bedürfnisse gefragt. Die aktuelle Lage verlangt den Unternehmen noch mehr als bisher eine Struktur ab, die es erlaubt, abzuwägen, welche Investitionen aufgeschoben werden können oder notwendig sind, um wettbewerbsfähig zu sein. Zugleich muss ein positiver Cashflow erzielt werden.

Zu diesem Zweck erweitert Bausano – Entwickler und Hersteller von Extrusionslinien – sein Angebot mit dem Leasing von Anlagen zur Produktion von Granulaten. Ziel sei es, durch begrenzte Investitionen solche Unternehmen, die ein hohes Auftragsaufkommen verzeichnen und solche zu unterstützen, die ihre Tätigkeiten diversifizieren wollen. Aktuell sei der Bedarf im medizinischen Sektor. Hier sind die Betreiber gefordert, ihre Produktionsanlagen mit Extrusionslinien für spezifische Prozesse aufzurüsten, um den variableren Aufträgen gerecht zu werden.

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Leasing bietet einige steuerliche, bilanzielle und organisatorische Vorteile. Zum einen werden nach dem Rechnungslegungsstandard IFRS 16 die neuen gemieteten Extrusionslinien nicht in den Aktiva des Jahresabschlusses ausgewiesen, und die Miete ist in vollem Umfang abzugsfähig. Zum anderen ist das Mieten in einem sich schnell entwickelnden technischen Umfeld überlegenswert, um stets über die neueste Technologie zu verfügen, besonders hinsichtlich der Digitalisierung. Schließlich können mit dieser Lösung die Kosten für die Entsorgung von Investitionsgütern gesenkt werden, die in der Planungsphase oft nicht berücksichtigt oder manchmal unterschätzt werden.

Der konkrete Vorschlag von Bausano sieht die Zahlung einer festen regelmäßigen Rate für die Miete der gesamten Extrusionslinie vor, mit Ausnahme des Zylinders und der Schnecken, die ad hoc entworfen und hergestellt werden. Diese kauft der Kunde, auch nach einer eventuellen Rückgabe der Maschine bleiben sie im Eigentum des Kunden. Im Vertrag ist zudem der Besuch eines spezialisierten Bausano-Technikers enthalten, der den Kunden bei der Inbetriebnahme der Anlage unterstützt.

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