Inspektionssystem

Rundum gut inspiziert

Messtechnik für beschichtete Großprofile und -rohre. Mit einem neuen Inspektionssystem soll eine wirtschaftliche Lösung für die 360-Grad-Vollinspektion und Dimensionsmessung beschichteter Großprofile und Großrohre zur Verfügung stehen. Möglich macht das eine neue Kameratechnologie und ein neues Verfahren zur Kalibrierung.

Das Detektieren beliebige Oberflächen und Geometrien ist auf Durchmesser bis 260 Millimeter ausgelegt – auf Wunsch auch größer. (Bild: Pixargus)

Ob Großprofile für den Fensterbau oder Großrohre für Energiekabel – überall dort, wo es um die Beschichtung großer Querschnitte geht, ist der Materialeinsatz hoch. Jede Beschädigung, jeder Fehler kann hohe Kosten bedeuten. Allein das macht eine permanente Inspektion während der laufenden Produktion wichtig. Herkömmliche Inspektionssysteme prüfen typischerweise nur die Hauptsichtflächen großer Profile und Rohre. Mit dem neuen Inspektionssystem Profil Control 7 Dual Vision XXL bietet Pixargus ein System zur Vollinspektion aller sichtbaren Flächen der Großquerschnitte an. Das System sei in der Lage auch kantige, sehr verwinkelte Großprofile zu detektieren. Auch beim Prüfmaterial ist das System flexibel, heißt es aus dem Unternehmen. Es inspizierte Kunststoff, Gummi und Metall.

Möglich macht das eine neue Kameratechnologie und ein neues Verfahren zur Kalibrierung. Die Kalibirierung kann jetzt elektronisch gefahren werden und braucht keinen mechanischen Antrieb. Ausgelegt ist das neue System auf Durchmesser bis 260 Millimeter, auf Wunsch auch größer.

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Die gesamte Prüfanlage ist vergleichsweise kompakt aufgebaut. (Bild: Pixargus)

Inspiziert 200 unterschiedliche Profile
Ein Beispiel für den Einsatz der neuen Technik ist die Großprofilinspektion bei einem Hersteller von PVC-Fenster-Profilen mit individualisierbarem Farbauftrag und entsprechend hoher Farbvarianz. Beschichtet wird mit dekorativen, hochbrillanten Farben. Das System prüft die Qualität des Auftrags. Laut Unternehmen inspiziert es über 200 Profile mit unterschiedlicher Geometrie, unterschiedlichen Oberflächen und Farben. Es detektiere auch kleine Farbfehler und komme ohne teure Farbkameras aus. Auch die starken Reflektionen des brillanten Farbauftrags habe das Inspektionssystem voll im Griff, so der Hersteller.

Fehlerhafte Profile markiert das System mit einem Etikettendrucker. Sie können anschließend automatisiert oder manuell auf dem Beschautisch einfach aussortiert werden.

Das Unternehmen erklärte, dass es möglich sei, Prozessgeschwindigkeiten bis 30 Meter pro Minute zu kontrollieren. Die Rechenpower des Systems stemme die entsprechend hohen Datenmengen.

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