Nachhaltigkeit

Meinolf Droege,

Schneller zum Extruder für Bio-Compounds

Zwei speziell für das Aufbereiten von Bio-Compounds ausgelegte Doppelschneckenextruder nahmen nach nur fünf Monaten zwischen Auftragseingang und Produktionsstart den Betrieb beim italienischen Compoundeur Sirmax auf. Damit konnte das Unternehmen früher auf den Markt und wird den Return-on-Investment (ROI) schneller erreichen.

Die Fast Track ZSK-Doppelschneckenextruder wurden innerhalb von fünf Monaten geliefert. © Coperion

Sirmax hat die ZSK 70 Mc18-Extruder von Coperion mit jeweils 70 Millimeter Schneckendurchmesser, Seitenbeschickungen und Seitenentgasungen bei Microtec am Standort Padova installiert. Hier werden Bio-Compounds der Marke BioComp produziert.

Mit der Fast Track-Initiative, die umfangreiche interne und externe Prozessanpassungen umfasste, kann Coperion nun bestimmte Ausführungen seiner ZSK-Doppelschneckenextruder mit besonders kurzen Lieferzeiten realisieren. Diese Extruder setzen sich, wie bisher auch, ausschließlich aus bewährten, hochwertigen Komponenten zusammen. Darüber hinaus fließe auch das gesamte verfahrenstechnische Know-how in die Fast Track-Doppelschneckenextruder. Die einzelnen Prozessschritte werden individuell abgestimmt für die jeweilige Anwendung, hier für die Aufbereitung von Bio-Kunststoffen.

Auf den beiden nach Italien gelieferten Extrudern werden Compounds auf Basis von Stärke-Biopolymeren, Co-Polyestern (PBAT), Polymilchsäuren (PLA) und Polybutylen-Succinat (PBS) hergestellt. Diese biobasierten Kunststoffe finden hauptsächlich in der Blasform- sowie der Spritzgießproduktion Einsatz.

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