Fernwartung

Meinolf Droege,

Systemsteuerungen digital warten und pflegen

Weitverzweigte Materialtransport-, Aufbereitungs- und Dosieranlagen verlangen im Fall einer Störung den schnellen Einsatz spezialisierter Mitarbeiter oder den Service des Maschinenherstellers. Um Betriebsunterbrechungen so kurz wie möglich zu halten, wird – verschärft durch die Reisebdingungen der Corona-Krise – der Einsatz von Fernwartung immer wichtiger.

Remote Maintenance – digitaler Service aus der Ferne © Motan

Dafür bietet Motan die Remote Maintenance Box an. Sie kann dazu neitragen, ein System unabhängig vom Standort am Laufen zu halten. Die Box enthält einen leistungsfähigen Industrie-PC mit Softwarepaketen für Fernzugriff, Debugging-, Analyse- und Logging-Werkzeugen für Steuerungs- und Netzwerkkomponenten. Für die Konfiguration und Administration sind darüber hinaus alle erforderlichen Werkzeuge standardmäßig mit im Paket.

Remote Maintenance Box – eine Lösung für die digitale Wartung und Pflege von Systemsteuerungen. © Motan

Eingebaut in einen Kompaktwandschrank, ermöglicht die Remote Maintenance Box den Fernzugriff über Internet oder ein firmeninternes Intranet auf alle Controlnet-Steuerungen von Motan. Die Bediensprache wird von den überwachten Modulen übernommen, so dass auch der weltweite Einsatz problemlos möglich ist.

Statt sofort eigenes Personal oder den Service des Anlagenherstellers zu aktivieren, kann die Remote Maintenance Box vorab Klärung bringen: So lassen sich auf jedem PC schnelle Analysen durchführen, Fehler auch in umfangreichen Netzen eingrenzen und die Ursachen benennen. Damit sind schnelle und zielgerichtete Maßnahmen möglich. Reaktionszeiten werden verkürzt und unnötige Service-Einsätze vor Ort vermieden. Basistechnologie bei der Einbindung der Remote Maintenance Box ist die frei am Markt verfügbare Fernwartungs-Software Teamviewer. Das ermöglicht jedem Servicetechniker den digitalen Zugriff von Zuhause oder von einem anderen Standort auf die Anlage um mögliche Fehler zu beheben.

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Die in vielen anderen Systemen verlangte komplexe Freischaltung und Administration von Firewall-Regeln ist nicht erforderlich. Trotzdem hat der Anwender die volle Kontrolle: Die Anschlüsse für das interne und externe Ethernet sind getrennt, die Vergabe von Zugangsberechtigungen liegt komplett beim Anwender. Nicht zuletzt lässt sich die Remote Maintenance Box einfach per Schalter komplett aus- und wieder einschalten.

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