Tiefziehfolienanlagen

Bewährtes und Innovatives kombiniert

Tiefziehfolien aus verschiedenen Kunststoffen wirtschaftlich fertigen. Für die Herstellung von Tiefziehfolien aus PET und PP soll die Kombination aus einfachem Anlagenaufbau und innovativer Technik die wirtschaftliche Herstellung hochwertiger Tiefziehfolien ermöglichen.

Thermoflex-Linie von Breyer: Kombination aus bewährten und einfachen Anlagenaufbau mit innovativen und fortschrittlichen Technologien. (Bild: Beyer)

Für Anwender, die sich im Markt von Standards abheben und mit besserer Folienqualität überzeugen wollen, bietet Breyer sein Konzept Thermoflex an. Der Hersteller betrachtet es als eine Art „Werkzeugkasten“, der spezielle Lösungen ermögliche. Dabei profitiere der Kunde auch vom Know-how des Anlagenbauers bei der Verarbeitung transparenter Kunststoffe zu qualitativ hochwertigen Halbzeugen.

Schnell anfahren und einstellen
Im Mittelpunkt stehe die Kombination eines bewährten und einfachen Anlagenaufbaus mit innovativen und fortschrittlichen Technologien, die Zeit und Geld sparen. So mache zum Beispiel ein schnelles Anfahren mit einer speziellen Schmelzenpumpen-Steuerung und das schnelle Einstellen der Foliendicke mit der speziellen Glättmaschinentechnologie die Extrusion wirtschaftlich. Das Personal profitiere von einer bedienergeführten Touchscreen-Steuerung und der Breyer „Fast and Easy“-Glättspalteinstellung, die in Sekundenschnelle den gewünschten Spalt reproduzierbar einstelle. Außerdem erlaube die Technik die Herstellung spannungsarmer Flachfolien, was besonders beim späteren Tiefziehen vorteilhaft ist.

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Infrarottechnik für Recyclingmaterial
Wer überwiegend Recyclingmaterial aus Tiefziehstanzgittern oder Neuware mit Zumischungen aus Recylingmaterial verarbeitet, dem empfiehlt das Unternehmen die Infrarottrocknung per Drehrohr. Denn die Infrarot-Technologie erlaube die Verarbeitung von Mahlgut und Neuware in einem Prozessschritt und sei außerdem recht zeitsparend.

Für die Herstellung von Tiefziehfolien aus PET und PP bietet Breyer sein Maschinenprogramm ThermoFlex an. (Bild: Beyer)

Darüber hinaus ist die Thermoflexanlage auch für die Verarbeitung von Folien aus PP und PS ausgelegt. Damit ist dieses System für den Kunden sehr flexibel und erlaubt es ihm auch, andere Teilmärkte zu bedienen oder in neue Marktsegmente einzusteigen. Die Durchsatzleistung der Anlage ist mit 1000 bis 1200 Kilogramm pro Stunde. Sie kann mehrschichtige Folien im Dickenbereich von 200 bis 1400 Mikrometer herstellen.

Zur K 2016 in Düsseldorf wurde aus seinem Thermoflex-Programm ein Einschneckenextruder 120x36D mit angeschlossenem Doppelkolbensiebwechsler sowie Schmelzenpumpe und Breitschlitzdüse gezeigt. Die dazugehörige Glättmaschine in horizontaler Bauart enthält drei Walzen mit den Durchmessern 400, 600 und 600 Millimeter.

Breyer in Singen beschäftigt derzeit etwa 240 Mitarbeiter und verfügt nach eigenen Angaben über ein weltweites Netz an Vertretungen sowie eine eigene Vertriebs- und Service-Niederlassung in Shanghai. Zum Produktportfolio gehören Folien, Platten und Tuben-Extrusionsanlagen, Tiefziehfolienanlagen sowie ein Werkzeugbau, in dem Folien- und Plattendüsen sowie Ringdüsen hergestellt werden. Umfassende Erfahrungen bei Flachfolienanlagen zur Herstellung transparenter Flachfolien für optische Anwendungen liegen demnach ebenfalls vor.

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