Verpackungstechnik

Schnellläufer auf dem Vormarsch

Schnellläufer sind als Extruder vor allem in der Folienindustrie aufgrund ihrer hohen Durchsatzleistungen bei moderatem Platzbedarf beliebt. Nun wird eine Variante mit adiabatischem Extruder angeboten, der rund 10 Prozent weniger Energie verbrauchen soll.

High-Speed Extruder in Co-Extrusionsaufstellung mit Glättwerk. (Quelle: Battenfeld-Cincinnati

Die 34D langen schnelllaufenden Einschneckenextruder mit 75 Millimeter Schneckendurchmesser ermöglicht laut Anbieter Ausstoßleistungen bis 1,8 Tonnen pro Stunde bei der mit Schneckenumdrehungen von 1500 min-1. So lassen sich vergleichsweise Ausstoßleistungen bei kleiner Baugröße erreichen –bei optimalen Schmelzeeigenschaften, wie der Hersteller versichert. Verarbeiten lassen sich auf dem Extruder PP, PS, APET, CPET, PLA und PE, aber auch PC für Flachfolienanwendungen.

Der adiabatische Schnellläufer arbeite nahe am energetischen Optimum. Dank der neuen Verfahrenstechnologie sei es möglich, im Vergleich zu den bisherigen Schnellläufern, die schon weniger Energie verbrauchen als herkömmliche Extruder gleicher Ausstoßleistung, den Energieverbrauch um 10 Prozent zu senken. Nachdem zur K 2013 dieser Schnellläufer-Typ erstmals präsentiert wurde, sei die Pilotmaschine mittlerweile seit mehreren Monaten in der Produktion im Einsatz. Die Maschine ist für den mittleren Leistungsbereich ausgelegt und arbeitet mit dem Nenndurchsatz von 800 Kilogramm pro Stunde bzw. 900 Kilogramm bei PP und PS.

Thermoform-Becher, hergestellt auf einer Linie mit High-Speed Extruder.

Neben dem niedrigen Energieverbrauch überzeuge die Anlage mit besonders ruhigem Lauf und einem um 10 Prozent höheren spezifischen Einzug. Außerdem sei die Wärmeabgabe in die Umgebung erheblich reduziert worden. Dies verbessere gerade in den warmen Monaten die Produktionsbedingungen deutlich.

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