Materialersparnis durch Messtechnik

Annina Schopen,

Was tun bei steigenden Kunststoffpreisen?

Der Preisanstieg von Kunststoffen stellt die Branche vor Herausforderungen. Betroffen sind Hersteller und Verarbeiter gleichermaßen. Ein Ende der Preissteigerungen ist nicht in Sicht, sodass neue Lösungen für Einsparungen gefunden werden müssen. In der Extrusion lassen sich Kosten durch den Einsatz von Messtechnologie abfangen.

Mit Messtechnik lässt sich der Materialeinsatz deutlich reduzieren. © Sikora

Messtechnologien von Sikora werden bei der Rohrherstellung zur Prozesskontrolle nach der ersten Kühlung oder am Ende der Extrusionslinie eingesetzt und messen Produktparameter wie Wanddicke, Durchmesser und Ovalität. Da die Messwerte unmittelbar nach Einschalten des Systems verfügbar sind, können Extrusionswerkzeuge schnell zentriert und dadurch Anfahrschrott enorm reduziert werden. Beispielsweise führt eine optimale Zentrierung durch das Messsystem Cenerwave 6000 zu einem Material-Einsparpotential von etwa 5 %.

Kosteneinsparungen im 6-stelligen Eurobereich

Auch ermöglicht die Echtzeitmessung eine schnelle Anlagenregelung auf minimale Wandstärke im laufenden Prozess. Sicherheitszuschläge in der Wanddicke können dadurch reduziert werden. „Das entspricht je nach Rohrtyp jährlichen Kosteneinsparungen im mittleren 6-stelligen Eurobereich,“ sagt Christian Schalich, Head of Sales - Hose & Tube. „Durch die weiter steigenden Kunststoffpreise sind die Einsparungen sogar noch höher“, ergänzt Schalich und erklärt weiter, warum sich die Anschaffung eines Messsystems gerade in diesen Zeiten besonders lohnt. „Wo sich vor der Preiserhöhung die Anschaffung eines Sikora-Messsystems schon innerhalb von acht Monaten amortisiert hatte, erzielen Hersteller heute bei rund 35 % höheren Materialkosten sogar einen Return on Investment von unter sechs Monaten.“

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Die Investition zahlt sich laut Schalich noch weiter aus. Durch den Einsatz der Messtechnik würden Produktqualität und optimale Prozesse sichergestellt. „Anfahrschrott wird auf ein Minimum reduziert und man spart neben Material auch wertvolle Produktionszeit ein, die für die Bearbeitung zusätzlicher Produktionsaufträge genutzt werden kann. Daneben spart man Energie bei der Herstellung der Rohre und trägt gleichzeitig durch die Schonung der wertvollen Ressourcen zu mehr Nachhaltigkeit bei.“

Sikora hat ein eigenes Tool entwickelt, mit dem das mögliche Einsparpotential in Bezug auf Material, Produktionszeit, Kosten und CO2-Emissionen berechnet werden kann.

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