Neue Anwendungen

Dichte Kunststoffbauteile aus dem 3D-Druck

Neue Forschungsergebnisse zur Herstellung dichter Kunststoffbauteile im Binder Jetting Verfahren waren während der Formnext zu sehen.

Ab Mitte 2017 soll das Binder-Jetting auf verschiedenen Anlagen verfügbar sein. (Bild: Additive Elements)

Derzeit ist es im Binder Jetting nur möglich poröse Bauteile herzustellen. Diese Verfahren benötigen entweder einen nachgeschalteten Infiltrationsprozess, um stabiler zu werden, oder sind darauf ausgelegt, nach dem Gießprozess leicht zerstörbar zu sein. Dies sind für die Produktion von Funktionsbauteilen oder Endprodukten klare Ausschlusskriterien.

Hier setzen die Entwickler mit dem Materialsystem AE12 von Additive Elements an. Es soll die wirtschaftliche Herstellung hochwertiger Kunststoffbauteile ermöglichen. Die Reduzierung der Porosität sei die wichtigste Aufgabe gewesen. Das Materialsystem basiert auf PMMA. Das nicht verdruckte Pulver kann vollständig wiederverwendet werden. Mit der Skalierbarkeit auf große Maschinen können laut Unternehmen theoretisch Bauteile mit mehreren Metern Größe hergestellt werden. Die Bauteile aus AE12 seien zwar nicht für mechanische Hochleistungsanwendungen geeignet, Endprodukte für verschiedene Bereiche seien aber eine Zielanwendung.

Verwendet wurden zunächst Binder-Jetting Maschinen von Voxeljet. Ab Mitte 2017 soll das Materialsystem auf unterschiedlichen Anlagentypen verfügbar sein. Bis dahin werde es mit Betakunden erprobt. Musterteile seien bereits jetzt erhältlich. Bis zum Verkaufsstart soll das System auf größere Produktionsanlagen skaliert und für die unterschiedlichen Anlagen parametrisiert werden.

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