PUR-Dosieranlage Twin-Comet

Mit Hochdruck in neue Einsatzbereiche

Mit geballter Macht dringt die PUR-Hochdrucktechnik in immer neue Anwendungsgebiete vor.

Gegenüber dem Niederdruckverfahren hat die Hochdrucktechnik den Vorteil, dass sehr schnell reagierende Materialsysteme verarbeitet werden können. Das PUR härtet dabei schneller aus, und die Bauteile können ohne nennenswerte Verzögerung weiteren Verarbeitungsschritten zugeführt werden. Pufferstrecken, die bei langsam reagierenden Systemen nötig sind, um die Aushärtezeit zu überbrücken, können somit entfallen. Dadurch würden sich auch die Investitionskosten und der Platzbedarf in der Produktion reduzieren.

Und wenn bisher beim Verarbeiten von Kleinmengen Niederdrucksysteme erforderlich waren, so bietet Krauss-Maffei jetzt Dosieranlagen und Mischköpfe in Hochdrucktechnik an, die speziell auf die Anforderungen der Kleinmengenverarbeitung zugeschnitten sind. Damit stehen die Vorteile der PUR-Hochdrucktechnik auch für Anwendungen zur Verfügung, in denen bisher nur die Niederdrucktechnik zum Einsatz gekommen ist.

Bei der Kleinmengen-Dosieranlage Twin-Comet werden anstelle von Pumpen Dosierkolben eingesetzt. Daher arbeite die Anlage auch bei sehr geringen Förderleistungen präzise und druckkonstant. Die Dosieranlage decke einen sehr großen Viskositätsbereich ab und eigne sich ebenfalls für abrasive Materialien. Ergänzt wird die Anlage durch den Kleinmengen-Mischkopf MK 3,5/5UL-2KVV, der selbst bei geringen Durchsatzmengen (z.B. 5 g/s) die Komponenten sehr gut miteinander vermischen und das PUR-Gemisch gleichmäßig austragen soll. Darüber hinaus lasse sich die Dosieranlage mit anderen Mischköpfen von KraussMaffei kombinieren. Auf diese Weise könnten PUR-Kleinmengen auch durch Sprühen verarbeitet werden, beispielsweise für die Herstellung von Häuten oder Coatings.

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