WKP 5000 S

Universelle Vakuumkammerpresse

Kompressions- und Transferverfahren auf einem Maschinentyp realisierbar
Eine universell einsetzbare Vakuumkammerpresse für Kompressions- und Transferverfahren mit Pressflächen bis 700 × 800 Millimeter.
Während der K wurde eine flexibel einsetzbare Vakuumkammerpresse präsentiert, die dank großer Pressfläche und Druck hohe Kaliberzahlen zulässt.







Flexibilität des Maschinenparks ist eines der Geheimnisse, wenn über die optimale Produktionsauslastung diskutiert wird. Dem soll die zur K vorgestellte Presse WKP 5000 S entgegen kommen, eine universell einsetzbare Vakuumkammerpresse für Kompressions- und Transferverfahren mit Pressflächen bis 700 × 800 Millimeter. Dies ermöglicht Werkzeuge mit sehr hohen Kaliberzahlen einzusetzen – mit entsprechender Produktivität. Mit einer 5500 kN Presskraft stehen im Transferzylinder Spritzdrücke bis 350 kg/cm² zur Verfügung. Das Transferverfahren erlaubt viele Anspritzpunkte am Teil. Die Maschine kann sowohl im Heißkanal- als auch im Kaltkanal-Transferverfahren eingesetzt werden und ist für die Temperierung des Transfertopfes vorbereitet.

Komfortables Trenn- und Klappsystem

Die Vakuumkammer sorgt auch bei komplizierten Teilegeometrien für das zuverlässige Evakuieren der gesamten Form, bevor diese ganz geschlossen ist. Das schließt Lufteinschüsse fast vollständig aus. Die Heizplatten der Presse sind mit einer Sechs-Zonen-Regelung ausgerüstet, die eine Temperaturverteilung auch in den äußeren Nestern von mit einer Toleranz von ±1 °C zu gewährleisten. Durch diese homogene Temperaturverteilung in den einzelnen Nestern kann die Heizzeit in der Regel stark verkürzt werden.

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Das Trenn- und Klappsystem ermöglicht die komfortable Sichtprüfung aller Funktionsfläche im Werkzeug vom Bediener. Reinigungsvorgänge können schnell und bequem durchgeführt werden. Insgesamt werden fünf Formflächen präsentiert. Der weggeklappte Transfertopf wird während der Offenzeit der Presse auf der linken Seite beheizt. Der Ausstoßer auf der rechten Seite kann von oben nach unten und von unten nach oben ausstoßen. Ermöglicht wird das mit einer hydraulischen Drehvorrichtung für das Werkzeugmittelteil. Für den Bereich unter dem Ausstoßer werden Auffangsysteme angeboten, die als Schublade oder Förderband lieferbar sind.

Das Werkzeugtrennsystem, das bei ausgefahrenem Schiebetisch durch die untere Heizplatte aktiv wird, ist hydraulisch synchronisiert und trennt die Werkzeugplatten parallel, so dass Beschädigungen am gefertigten Teil vermieden werden. Dank der speziellen Konzeption bleibt der Freiraum vor der Presse erhalten und auch der Presseninnenraum ist für den Bediener zugänglich.

Diese Vakuumkammerpresse eignet sich vor allem für Gummi-Metall-Verbindungen. Durch die gute Zugänglichkeit der Werkzeugplatten ist das Einlegen der Metallteile mittels Loading-Racket sehr einfach. Außerdem lässt sich gut prüfen, ob alle Teile lagerichtig in den Kavitäten sitzen.

Die Maschinenzeit der Presse ist durch den Einsatz von Servohydraulik und schnellen Schwenkantrieben reduziert, sodass große und schwere Werkzeuge mit vielen Kavitäten wirtschaftlich gefahren werden können.

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