FVK-Bauteile schneller produzieren

Infrarotstrahler für die Composite-Produktion

Infrarotstrahlen können Wärme nicht nur schnell, sondern auch gezielt in Faserverbundbauteile einleiten, um den Produktionsprozess zu beschleunigen.

Die Produktion von Faserverbunden in Serie erfordert prozesssichere Verfahren mit kurzen Zykluszeiten und hoher Präzision. Die Aushärtung mit Stir-Strahlern sollen vor allem Zeit und Energie einsparen. Dies gilt in Bezug auf die gängige Autoklavenhärtung, bei der viel Energie eingebracht werden muss, um das Bauteil und den Bauteilträger zu erwärmen. Der Bauteilträger hat im Vergleich zum Bauteil häufig eine 20 bis 30-fach größere Masse. Die Strahler, so das Anbieter, bringen die Energie direkt und berührungslos in das Bauteil ein. Deren schnelle Reaktion gewährleiste, dass die Wärme richtig dosiert werde. Außerdem müsse die Wärmequelle dank der kontaktfreien Erwärmung nicht ständig gereinigt werden. Die Technologie biete einige Vorteile bei der Automatisierung der Herstellungsprozesse besonders beim Erwärmen dünnwandiger Prepregs im Infrarot-Tunnel sowie der Endbearbeitung des Bauteils durch Lackieren, Verkleben der thermoplastischen bzw. duroplastischen CFK/GFK-Bauteile, beim Verschweißen und bei kleineren Reparaturen geschädigter Bauteile wie Rotorblättern.

Die Strahler lassen sich individuell entsprechend den Rahmenbedingungen anfertigen, ermöglichen auch 3-D-Geometrien und höhere Strahlungsleistung im mittelwelligen IR-Prozessspektrum.

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