Formen, Schäume, FVK

Glasfaser für den Nagel: Hauchdünn - extrem robust

Ein Patent sucht die Realisierung - und wie fast immer im Consumer-Markt geht es um hohe Stückzahlen: Der Inhaber des nach eigenen Angaben weltweiten Patents für eine neue "Bauart" künstlicher Fingernägel hat aus Statistiken der Branchenverbände ein Marktvolumen von rund 7 Milliarden Stück jährlich errechnet. 5 bis 15 Prozent davon, so die Schätzung, seien mit dem neuen, patentierten Produkt kurzfristig zu ersetzen - wenn sich ein Hersteller findet, der die filigrane Technik beherrscht und entsprechend hohe Stückzahlen prozesssicher fertigen kann.

Anders als bei den bisher verwendeten künstlichen Nägeln bildet hier ein Glasfasergewebe mit 20 g/m² die tragende Struktur. Das Gewebe wird mit Harz getränkt, geformt, ausgehärtet und gestanzt. Als Endprodukt ergeben sich Rohlinge mit 30 Millimeter Länge, 15 Millimeter Breite und 0,2 Millimeter Dicke. Der Prozess sei bereits in einer Prototypenfertigung entwickelt und erfolgreich getestet worden, entsprechende Muster stehen zur Verfügung.

Erfolg verspricht sich der Patentinhaber aufgrund spezifischer Vorteile gegenüber bisherigen Produkten: genannt werden vor allem die extreme Robustheit bei einfachster Verarbeitung im Nagelstudio. Die Vermarktung sei, da bereits eine enge Zusammenarbeit mit der Branche bestehe, gesichert - und damit ein lukratives, über rund 20 Jahre patentgeschütztes Geschäft.

Weitere Infos gibt es unter km-redaktion@hoppenstedt.de

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