Leistungsfähige Kunststoffbauteile

Hybridthermoformen von Metall-Kunststoff-Verbunden

Das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart entwickelt gemeinsam mit der Kroh Kunststofftechnik ein Thermoformverfahren zur produktionseffizienten Herstellung von Metall-Kunststoff-Hybridbauteilen. 

Verfahrensschritte im Prozess des Hybridthermoformens. (Bild: IKT/Kroh)

In dem gemeinsamen Projekt soll das Hybridthermoformen großformatiger Bauteile mit Abwärmeeigenschaft erforscht werden. Das Hybridthermoformen steht dabei für einen kombinierten Thermoform- und Fügeprozess, bei dem Metalleinleger im Umformwerkzeug positioniert und während der Thermoformung formschlüssig mit dem Thermoformteil aus Kunststoff verbunden werden. Im neuen Verfahren sollen sich besonders leistungsfähige, technische Thermoformteile ohne große Nachbearbeitung produzieren lassen.

In dem Projekt, gefördert durch das Förderprogramm AiF-ZIM des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), soll das Hybridthermoformen ganzheitlich von der Werkstoffauswahl bis zum Verformungsprozess entwickelt werden. Ein wichtiger Bestandteil ist die Entwicklung einer Expansionsdüse, mit der Thermoformhalbzeuge mit gesteigerter Wärmeleitfähigkeit in Dickenrichtung für das Hybridthermoformen produziert werden sollen. Die Entwicklung innerhalb des Kooperationsprojekts soll dabei an Hand eines Touch- Panel-Gehäuses erfolgen.

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