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Artikel und Hintergründe zum Thema

Schneller 3D-Druck

Polyamidpulver für den 3D-Druck

Zu ähnlichen Eigenschaften wie von Spritzgussteilen soll der Einsatz speziell für das Lasersintern (SLS) entwickelter Polyamid-6-Pulver im 3D-Druck führen. 

Polyamidpulver für den 3D-Druck sollen ähnlich gute Bauteileigenschaften ermöglichen, wie entsprechende PA-Spritzgießtypen. (Bild: Solvay, Resinex)

Neu im Produktportfolio von Resinex sind die für das SLS entwickelten Polyamid6-Pulver der Marke Sinterline von Solvay. Prototypen, die daraus mit dieser 3D-Drucktechnologie hergestellt wurden, haben laut Vertreiber ähnlich gute mechanische, thermische und chemische Kennwerte wie konventionelle Polyamid-Spritzgussteile. Damit könne die Zeitspanne zwischen CAD-Konstruktion zu praxisnahen Funktionstests am Bauteil erheblich verkürzt werden. Auch die Produktion kleiner bis mittlerer Serien kann – ohne die teure und zeitaufwändige Herstellung von Spritzgießwerkzeugen attraktiv sein.

Es stehen eine ungefüllte und eine mit 40 Prozent Glaskugeln gefüllte Variante zur Verfügung. Beide ermöglichen die schnelle Realisierung funktionaler, thermisch und mechanisch hoch belastbarer Teile. Sie kombinieren Steifigkeitswerte bis 6300 MPa mit hoher Heißluft-, Heißöl- und Kraftstoffbeständigkeit (800 Stunden in Luft bei über110 °C, dauerhaft in Öl bei 120 °C und 72 Stunden bei 150 °C, 240 Stunden in Glykol bei 115 °C und mehr als 1000 Stunden in Kraftstoff bei 115 °C). Damit und dank hoher Dimensionsstabilität und guter Oberflächeneigenschaften sind Anwendungen der Bauteile in vielfältigen Bereichen, von Kfz-Teilen über Hausgeräte und Sportartikel bis zu Teilen für Sanitär, Transport, Bau und Elektro produzierbar.

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