Werkstoff für den 3D-Druck

Robuste Teile mit hoher Schlag- und Bruchzähigkeit

Für Bauteile mit höheren mechanischen und chemischen Ansprüchen steht ein neuer Polycarbonat-Typ zur Verfügung, der sich im 3D-Druck verarbeiten lässt.

Für hochbelastete Bauteile aus dem 3D-Druck eignet sich ein neues Polycarbonat. © German Reprap

Das Material mit Produktnamen erreicht laut Anbieter German Reprap hohe Schlagzähigkeit, Festigkeit, Steifigkeit und Härte. Darüber hinaus sollen Anwender von hoher Produktionsgeschwindigkeit und Flexibilität in der Geometrie profitieren. So sei beispielsweise die schnelle Produktion langlebiger Werkzeuge kein Problem. Hohe Schmelztemperatur und Formbeständigkeit bis deutlich über 100 Grad Celsius, sowie schwere Entflammbarkeit (Baustoffklasse B1) werden als weitere Vorteile genannt. Hinzu kommt die gute elektrische Isolation. Das neue PC-Max ist beständig gegen verdünnte Säuren, viele Öle und Fette sowie gegen Ethanol, jedoch unbeständig gegen Basen, aromatische und halogenierte Kohlenwasserstoffe sowie Ketone und Ester.

Druck-Objekte aus dem Werkstoff PC-Max eignen sich demnach vor allem für mechanisch anspruchsvolle Anwendungen. Daher kommt es vor allem in Bereichen wie funktionalen Prototypen, Werkzeugen, Endbauteilen, Schutzhüllen und -behältern, Sichtschutz, Sicherheitsanwendungen oder als elektrischer Isolator zum Einsatz. Das Material ist den meisten Unternehmen vertraut, da es bereits in der konventionellen Produktion verwendet wird. Geliefert wird es in schwarz mit 1,75 Millimeter Durchmesser auf 70 Gramm-Spulen.

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