Dekor, Hygiene und Produktivität

Thermoformen erfüllt unterschiedliche Anforderungen

Weitere Automatisierung zur Produktivitätserhöhung und das hygienische produzieren sind zwei Schwerpunkte des Thermoformens mit Inmold Labeling (IML-T) auf der K 2016.

Mit IML-T können thermogeformte Becher unterschiedlicher Geometrie dekoriert werden. (Bilder: Illig)

Erstmals soll zur Messe in Düsseldorf die neue Entwicklungsstufe der IML-T-Produktionslinie IC-RDM 70K mit kompakter IML-Einheit zur flexiblen Dekoration von nahezu allen Becherformen vorgeführt werden. Als weitere Premiere auf dem Messestand von Illig ist ein flexibles Produkthandlingsystem angekündigt. Angepasst an die IIC-RDK 54 beschleunig diese Kombination die Produktion und erhöhe damit die Produktivität. Weiterhin zu sehen ist die Werkzeugtechnik von in Form von Werkzeugexponaten neuester Technik.

Nach eigenen Angaben bietet Illig derzeit als einziger Maschinenbauer das IML-T mit allen dafür notwendigen, aufeinander abgestimmten Technologiemodulen aus einer Hand. Umgesetzt werden IML-T-Anlagen mit sogenannten Bechermaschinen der Baureihe RDM-K und integriert in Form-, Füll- und Schließanlagen (FSL-Anlagen) zur hygienischen Produktion speziell in der Molkereiindustrie. Auf dem K-Messestand veranschaulicht ein Rollenformautomat, Formfläche 680 x 300 Millimeter, mit IML-Einheit. Hier entstehen mit einem 18-fach-Werkzeug stündlich etwa 17.280 Rechteck-Becher aus Polypropylen – direkt beim Formen auf allen vier Seitenwänden und auf dem Becherboden in brillanter Fotoqualität dekoriert.

Die RDM-K-Anlagen sind flexibel für viele Anwendungen einsetzbar. Ausgerüstet mit den von Illig entwickelten Kaffeekapsel-Werkzeugen produzieren nach Unternehmensangaben weltweit mehr als 30 RDM-K-Thermoformsysteme täglich Millionen Kaffeekapseln.

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Flexibles Stapel- und Verpackungssystem

Zweite Neuvorstellung auf der K ist ein flexibles Stapel- und Verpackungssystem. Das Produkthandling-System PHF lässt sich den Thermoformautomaten installieren und eignet sich für Produktanwendungen der RDK Serie. Die Einheit integriert die Funktionen Stapelabnahme, Qualitätsprüfung und Verpackung. Die abgeführten Produktstapel können in Beutel zu Stapeln verpackt werden, die auf gängige Kartonformate abgestimmt sind. Geführte Verfahren für Umstellungen ermöglichen einen schnellen Formatteil-Wechsel, so dass flexible Produktänderungen möglich sind. Auf dem K-Messestand ist das Handling an einem Thermoformsystem RDK 54 angepasst. Diese fertigt vor Ort mit einem12-fach-Becherwerkzeug mit niederem Formboden so genannte Delikatessbecher aus transparenter und mit Antiblock ausgerüsteter APET-Folie.

K 2016, Halle 3, Stand A52

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