E-Mobility

Meinolf Droege,

Unterboden-Batteriegehäuse effizient abdichten

Eine wichtige Voraussetzung, die Lebensdauer von Batterien in Elektrofahrzeugen zu erhalten, ist eine dauerhaft funktionierende Abdichtung des Batteriegehäuses im Autounterboden.

Konturgenau verlaufender Doppeldichtungsauftrag auf dem Batteriegehäuse mit Polyurethan Dichtungsschaum. © Sonderhoff

Die im Fahrzeugboden verbauten Batteriegehäuse lassen sich mit den bei Raumtemperatur vernetzenden 2-Komponenten Polyurethanschäumen aus der Serie Fermapor von Sonderhoff nahtlos dichten. Sie sollen die Batterien gegen Feuchtigkeit, Korrosion und Staub schützen. Außerdem dämpfen sie Vibrationen und sind temperatur- und materialspezifisch chemikalienbeständig. Der Schutz vor diesen Einflussfaktoren hilft, die Langlebigkeit der Batterien zu verbessern.

Die Batteriegehäuse aus Aluminiumdruckguss werden mit der FIPFG- (Formed-In-Place-Foam-Gasket) Technologie abgedichtet. Der CNC-geführte Mischkopf der Sonderhoff Misch- und Dosiermaschine fährt dazu die Gehäusegeometrie ab und trägt den 2-Komponenten Polyurethan Dichtungsschaum konturgenau auf. Nach dem Aufschäumen entsteht eine nahtlose Schaumdichtung, die bei Raumtemperatur aushärtet.

Mit dem Verschrauben der Batteriegehäuseabdeckung wird die elastische Schaumzellenstruktur der Dichtung komprimiert. Somit sind Gehäuse und Abdeckung zueinander abgedichtet. Die gute Rückstellfähigkeit der Schaumdichtung erlaube das wiederholte Öffnen und Wiederschließen des Gehäuses beispielsweise zu Wartungszwecken. Dabei bleib die Dichtwirkung der Gehäuseabdichtung dank gleichbleibend guter Kompression ihrer Schaumstruktur erhalten. Das Gehäuse bleibe dicht und die Batterien gegen Spritzwasser und Witterungseinflüsse geschützt.

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