Alternative zur Formbearbeitung

Matt im Aufschwung

Matte Oberflächen liegen im Trend, Bei Kosmetikverpackungen ebenso wie in der Consumer-Elektronik und anderen Produkten. das stellt spezielle Anforderungen an den Formenbau.

Matte Oberflächen liegen aktuell im Trend. © Romira

Ein matter Eindruck entsteht durch Lichtstreuung an der Materialoberfläche und kann durch raue Oberflächen erzeugt werden. Unebene Oberflächen streuen – anders als Hochglanzoberflächen – das Licht diffus, wodurch der Betrachter das Objekt als matt wahrnimmt. Zur Erzeugung unebener Oberflächen gibt es zwei physikalische Verfahren: Eine Vorbehandlung des Werkzeugs, sprich ein Ätzen der Werkzeugoberfläche, oder eine entsprechende Nachbehandlung des Formteils durch Aufbringen einer matten Lackierung. Beide Verfahren bedeuten allerdings einen Mehraufwand – eine Werkzeugmodifizierung, oder einen zusätzlichen Arbeitsschritt, die Lackierung.

Mattigkeit kann auch rein materialseitig erzeugt werden. Durch Einbringen geeigneter Additive in das Polymer entstehen auf mikroskopischer Ebene raue Oberflächen, die eine matte Anmutung der Kunststoffoberfläche zur Folge haben. Romura bietet diesbezüglich optimierte Materiallösungen, die das fertigen matter Oberflächen auch in Hochglanzformen ermöglichen.

Bei transparenten Materialien, wie Polycarbonat, kann durch Einbringen von Streuzentren, das heißt Partikeln mit abweichendem Brechungsindex im Vergleich zum Basismaterial, eine diffuse Reflektion des Lichts hervorgerufen werden. Dies führt zur Abschwächung oder zum Verlust der Transparenz und einem transluzenten, matten Eindruck.

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Die Vorteile der matten Typen: Reduzierung der Arbeitsschritte durch Wegfall des Lackierschritts und der Werkzeugmodifizierung sowie eine damit verbundene zeitliche und finanzielle Ersparnis.

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