Der Polymann grüßt

Bessere Lösungen für das Spritzgießen liegen auf der Hand

Unter dem Namen Polyman bringt der Kunststoff- und Formenbauerbranche im Vorfeld der Moulding Expo ein handliches Zwei-Komponenten-Teil auf den Markt, das je zur Hälfte einer kunststoffgerechten und einer nicht kunststoffgerechten Bauteilkonstruktion entstammt. Alles Gute und alles Schlechte aus der Praxis der Spritzgießproduktion in einem Teil vereint und auf einen Blick erkennbar gemacht.

In eine Fülle von Details zeigt das Spritzgießmuster, wie man Bauteile für den Spritzguss besser konstruieren kann. (Bild: VDWF)

Das Muster mit der bemerkenswerten Entstehungsgeschichte dürfte für Auszubildende und gestandene Praktiker gleichermaßen interessant sein und jede Menge Denkanstöße vermitteln. Vorgestellt werden soll auf der Moulding Expo in Halle 6 der Messe Stuttgart am Gemeinschaftsstand des VDWF. Hier wird es auch live produziert.

Kooperation innerhalb der Branche

Das Projekt Polyman ist eine Zusammenarbeit zwischen Technologiepartnern und -sponsoren. Idee und Konzeption stammen von Professor Steffen Ritter von der Hochschule Reutlingen. Der VDWF hat das Projekt angeschoben und koordiniert. Die Firma Georg Meusburger aus Wolfurt in Österreich lieferte die Normalien, Borealis und Granula das verwendete Polyethylen bzw. das Masterbatch, Ingenieur Dirk Falke aus Sukow erstellte die Konstruktion, Formotion aus Wilnsdorf baute das Werkzeug und Kraussmaffei stellt die Spritzgießmaschine, auf der Polyman während der Moulding Expo produziert wird. Zudem erklärte sich die Hochschule Schmalkalden bereit, den Polyman nach der Moulding Expo weiter zu produzieren, damit das außergewöhnliche Spritzgießmuster weiter erhältlich bleibt.

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