Formenstahl Plast 320

Im Zeichen des Stahls

Ganz im Zeichen eines neuen Hochleistungsstahls für den Formenbau steht dieser Messestand in Halle 8.

Auf dem über 200 Quadratmeter großen Areal wird die Firma Deutsche Edeklstahlwerke zur Euromold einmal mehr ihren Formenstahl Plast 320, wie er erstmals zur Euromold 2007 präsentiert wurde, in den Vordergrund rücken. Jetzt, ein gutes halbes Jahr nach der offiziellen Markteinführung, könne man ein positives Resümee ziehen. Der Stahl hätte die eigenen Erwartungen und die der Kunden „voll erfüllt“. Und wenn die Anwender dieser Stahlsortierung bisher den Werkstoff vor allem für den Bau von Kunststoffspritzformen und Pressformen eingesetzt haben, so findet er seit kurzem zunehmend und sehr erfolgreich auch als Rahmen und Schieber im Bereich des Aluminiumdruckgusses Verwendung. Selbst Hersteller von Scheinwerfern, bei denen aufgrund der komplexen Geometrie besondere Anforderungen an den Edelstahl zu stellen sind, würden das neue Produkt loben, das auf den beiden bekannten Werkstoffen Thyroplast 2311 und Thyroplast 2738 basiert. Im Vergleich zu diesen beiden Vorgängern würde Plast 320 jedoch bessere Werte bei Härte, Zerspanbarkeit, Vergütbarkeit und Polier- bzw. Narbätzbarkeit aufweisen. Möglich werde das durch zusätzliche Wärmebehandlungen und gezielte Analysemodifikationen. Gleichzeitig sei der Nickelanteil vergleichweise niedrig, so dass der betreffende Formenstahl nicht nur in Design und Qualität neue Dimensionen erschließe, sondern auch im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit. Geliefert wird die stählerne Novität in zwei unterschiedlichen Härten. Sie sei daher optimal geeignet für den Bau größerer und komplizierterer Formen mit tiefen Gravuren und hohen Anforderungen an die Kernfestigkeit.

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