Gegen Corona

Schutzmasken-Werkzeug im Eiltempo produziert

Schutzmasken braucht das Land. Ein deutscher Kunde des österreichischen Formenbauers Haidlmair möchte in Kürze eine neuartige Schutzmaske produzieren und hat dafür ein Werkzeug geordert. Bei diesem Produkt handelt es sich um eine zweiteilige Maske aus TPE (thermoplastisches Elastomer) zwischen deren Hälften man ein Filtermaterial nach Bedarf einlegen kann.

Im Gegensatz zu den ganz einfachen Masken, wie hier abgebildet, bieten neue Masken, die bald aus mit einem Haidlmair Werkzeug produziert werden, höheren Schutz und können wiederverwendet werden. © Adobe Stock

Bei Haidlmair bemüht man sich nun das Werkzeug in Rekordzeit fertig zu stellen, damit der Kunde möglichst rasch mit der Produktion starten kann. Wie bei fast allen Unternehmen habe es auch beim Werkzeugbauer gravierende Einschnitte und Veränderungen gegeben. Der Großteil der Angestellten, die nicht direkt in der Produktion tätig sind, hat auf Home-Office umgestellt. Auch die neue Kurzarbeitsregelung wurde für einige Arbeitnehmer in Anspruch genommen. Ziel ist es, alle Mitarbeiter, die zu Beginn der Krise bei im Unternehmen tätig waren, auch nach deren Bewältigung weiter beschäftigen zu können.

In der Produktion werde aber weiterhin weitestgehend „normal“ gearbeitet, wenn auch unter Einhaltung aller Schutzmaßnahmen. Produziert werden viele Werkzeuge für den Lager- und Logistikbereich und hier besonders für die Kreislaufwirtschaft des Lebensmittelhandels, wie Kisten für Gemüse oder Obst, genauso wie Getränkekisten. Und da diese Produkte im Moment besonders gefragt sind, werden auch mehr Kisten benötigt. Und um diese herstellen zu können, werden Werkzeuge gebraucht. Deshalb sei Haidlmair nicht dem Beispiel anderer produzierender Betriebe gefolgt ist und die Produktion gänzlich eingestellt hat.

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