Heißkanal mal anders

Heißkanal-Etagenwerkzeuge flacher bauen

Dank besonders platzsparender Ausführungen der Betätigungszylinder für Heißkanalsysteme lassen sich Etagenwerkzeuge mit geringen Plattenhöhen bauen.

Geringere Bauhöhen von Etagenwerkzeugen dank cleverer Heißkanaltechnik – das ermöglicht oft den Einsatz kleinerer Spritzgießmaschinen. © HRS

Speziell für den Bau von Etagenwerkzeugen hat HRSflow besonders niedrig bauende Betätigungen für Heißkanal-Nadelverschlusssysteme in das Programm aufgenommen. Der Vorteil dieser Compact-Stack-Mold-Technik ergibt sich aus der seitlich zur Düse versetzten Anordnung der Zylinder und dem Einsatz von Kipphebeln zur Übertragung der Bewegung vom Zylinder auf die Heißkanalnadel.

Damit aufgebaute Etagenwerkzeuge haben deutlich geringere Bauhöhen als Konstruktionen, bei denen Zylinder und Nadel in Linie angeordnet sind. So liegt laut Anbieter die erforderliche Plattendicke bei 132 Millimeter für versetzt und bei 212 Millimeter für direkt gegenüber angeordnete Düsen der für mittlere bis große Schussgewichte ausgelegten Baureihe Ga. Diese neue, für PP, ABS und PC/ABS verfügbare Technologie kommt hauptsächlich für große Kfz-Teile wie Stoßfänger und nicht-Automobilanwendungen wie Stapelkisten oder Paletten zum Einsatz. Etagenwerkzeuge mit geringerer Bauhöhe ermöglichen oft den Einsatz kleinerer Spritzgießmaschinen, die dann deutlich geringere laufende Kosten verursachen. In diesem Sinne trägt die Technik zu einer effizienteren Produktion bei.

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