Heißkanal Rheo-Pro iVG

Kosten für Kunststoffkappen kappen

Um 30 Prozent geringere Kosten verspricht der Anbieter eines neuen Heißkanal-Etagenwerkzeugs bei der Produktion von Kunststoffverschlüssen und Schraubkappen.

Auf Maschinen mit gleicher Schließkraft soll sich der Ausstoß bei Einsatz des Heißkanal-Nadelverschlusses-Etagenwerkzeugs von MHS verdoppeln lassen. Die neue Etagen-Heißkanaltechnik nutze das bisher ungenutzte Potenzial kleinerer Spritzgießmaschinen durch Ausstattung des Werkzeugs mit einer zweiten Trennebene. Somit lassen sich die Kavitätenzahl und damit die Zahl der Formteile bei gleicher Werkzeuggröße verdoppeln.

Der patentierte interne Nadelverschluss des neuen Rheo-Pro IVG Heißkanalsystems ermögliche durch seine geringe Bauhöhe die gewünschte „Rücken an Rücken“-Anordnung. Entsprechend ergeben sich kompakte Etagenwerkzeuge, die jetzt auch in die Reihe kleiner Spritzgießmaschine zwischen 1800 und 3000 kN passen. Das sei bisher mit einem Etagen-Nadelverschluss nicht möglich gewesen.

Eine typische Anwendung ist laut Anbieter der Einsatz eines 48+48-fach Werkzeugs in einer 2000 kN-Maschine für 96 Leichtgewicht-Schraubverschlüsse im 3,0 Sekunden-Zyklus. Die Tagesproduktion erreiche damit fast drei Millionen Teile. Nachdem sich Zykluszeiten bei Werkzeugen mit einer Trennebene nur noch geringfügig verbessern lassen, bietet das Etagenwerkzeug einen neuen Ansatz, um die Kosten – auch die hohen Investitionen in immer größere Spritzgießmaschinen mit mehr Durchsatz – zu senken.
Etagenwerkzeuge mit der charakteristischen Doppel-Trennebene, die mit deckungsgleichen Kavitäten belegt sind und damit energiesparend und effektiv die Zuhaltekraft nutzen, bewähren sich schon seit längerer Zeit. Die sind nun, mit kleiner bauendem Heißkanalsystem innerhalb des Etagenwerkzeugs, auch auf kleineren Maschinen einsetzbar.

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Fakuma, Halle A7, Stand 7211

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