Hochleistungs-Heizpatrone

Schlankes Stäbchen für heiße Aufgaben

Mit 3,1 Millimeter (1/8 Zoll) Durchmesser dürfte eine der kleinsten elektrischen Heizpatronen auf den Markt gebracht worden sein. Entwickelt wurde sie für den Einsatz in kompakten Geräten mit begrenzten Einbauräumen, beispielsweise zur zielgerichteten Temperierung kleiner Klebstoff-, Schmiermittel- oder Tintenmengen. Für spezielle Applikationen sind Temperaturen bis 750 °Grad Celsius erreichbar.

Heizpatronen mit nur 3,1 Millimeter Durchmesser, ermöglichen Einsätze unter sehr beengten Platzverhältnissen und bis 750 °C. (Bild: Hotset)

Etwa auf Streichholz-Größe geschrumpft hat Hotset eine neue Heizpatrone – die trotzdem erstaunliche Leistungsdaten aufweist: Abhängig von der Applikation sind laut Unternehmen bis zu 750 °C möglich. In Anwendungen, die trotz beengter Einbauräum hohe Temperaturen ziel- und punktgenau zugeführt und abgerufen werden müssen, könnte diese ultraschlanke Lösung eine – im Wortsinne – heiße Empfehlung sein.

Erste Anwendungen wurden in der Mikrodosierung realisiert. Hier stellt sie Heizpatrone die Fließfähigkeit von Klebstoffen durch sehr enge Applikationsventilen sicher. Dabei Klebemarken kleiner ein Nanoliter realisiert – etwa 50.000 dieser Punkte entsprechen etwa dem Volumen eines Regentropfes. Auch in anderen Applikationen, in denen aus Gründen der Prozesssicherheit geringe Mengen liquider Stoffe temperiert oder feste Materialien verflüssigt werden müssen, sei die neue Miniatur-Heizpatrone als Lösung im Gespräch. So etwa in der Medizintechnik, in der 3D-Druck-Technologie und in der Schmiermittel-Industrie.

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Edles Stäbchen mit inneren Werten
Im stabförmigen Gehäuse aus Edelstahl (1.4541) der Hotrod HHP 1/8“ tun zwei hochtemperaturfeste und mit Glasseide isolierte Ni-Leitungen mit Querschnitten von 0,095 Quadratmillimeter Dienst, die in einem Heizleiter aus dem Werkstoff NiCr 8020 münden, der beim Anschluss an bis zu 250 Volt eine Temperatur von maximal 750 °C entwickelt. Dass ermöglicht den Einsatz der Patrone beispielsweise auch in Gasanalysegeräten und Massenspektrometern sowie für Temperierungsaufgaben in der Verpackungstechnik und Halbleiterfertigung.

Filigraner Anschluss: Zwei hochtemperaturfeste, mit Glasseide isolierte Ni-Leitungen mit Querschnitten von nur 0,095 Quadratmillimeter münden in einem Heizleiter aus dem Werkstoff NiCr 8020. (Bild: Hotset)

Schlank bei jeder Länge
Um Gerätebauern und ihren Konstrukteuren möglichst viel Freiraum bei der Integration zu geben, bietet Hotset die Heizpatrone in verschiedenen Längen an. Die Mindestlänge beträgt 25,4 Millimeter (1 Zoll) und maximal 150 mm. In den längeren Ausführungen lässt sich die Patrone auch als Heizleiste verwenden – beispielsweise zur Temperierung breiterer Bahnen oder Abschnitte. Dabei ist zu berücksichtigen, dass beiden unbeheizten Endzonen jeweils über 6 bis 8 Millimeter lang sind.

Mit der neuen Miniatur-Heizpatrone erweitert Hotset sein Hotrod-Produktsortiment. Das Unternehmen reagiert nach eigenen ngaben damit auch auf die wachsende Nachfrage vieler Gerätehersteller und Anlagenbauer nach einer Hochleistungs-Heizpatrone mit extrem schlanken Abmessungen. Optional lässt sich die neue Variante mit der passenden Leistungsverteilung ausrüsten.

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