Hohlpatronen

Hohle Heizung

Hohlpatrone zur Beheizung von Kunststoffspritzdüsen sollen gegenüber anderen Systemen einige Vorteile aufweisen.

Die Anforderungen an Heizelemente wachsen, Präzision, Wärmeübertragung und Temperaturverteilung seien mit konventionellen Heizelementen nur noch bedingt zu erfüllen, erklärt der Hersteller. Des Weiteren sollen Düsenheizelemente im Servicefall schnell und einfach ausgetauscht werden können.

Der Selbstklemmeffekt der Hohlpatrone HPO soll die spaltfreie Wärmeübertragung vom Heizelement zur Düse, die Geometrie eine einfache Demontage auch nach langer Betriebszeit ermöglichen. Der Mantel aus Edelstahl sorge für eine höhere Festigkeit im Vergleich zu konventionellen Düsenheizelementen aus Messing. Die Füllung mit Kupfer-, Aluminium-, Messing- oder Keramikpulver bewirke eine gute Wärmeleitung und -verteilung. Darüber hinaus kann die Temperaturverteilung durch Befüllung mit in Teilbereichen unterschiedlichen Füllstoffen optimiert werden.

Der Spalt über die gesamte Länge des Heizelements kann für ein Mantelthermoelement genutzt werden. Damit ist auch der Fühler einfach wechselbar, kann aber auch mit der HPO zu einer kompakten Baueinheit verbunden werden.

Die bisher kleinste Variante ist für Düsen mit 6 Millimeter Durchmesser ausgelegt und weist 1,5 Millimeter Wanddicke auf. Die bisher größte gefertigte HPO mit 7 Millimeter Wanddicke umschließt einen Zylinder mit 150 Millimeter Durchmesser. Möglich seien auch deutlich größere Zylinderheizungen.

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