Hotset baut Projektgeschäft international aus

"Indien ist bald der weltweit drittgrößte Verbraucher“

In industriellen Prozesse und technischen Anlagen, die geforderte Temperatur zielsicher und zeitgenau an einen Point of Interest führen – kundenspezifische Lösungen sind nicht nur in der Kunststoffverarbeitung gefragt. Dieses Kerngeschäft hat das Lüdenscheider Unternehmen Hotset vor rund eineinhalb Jahren auch in Indien realisiert.

Ralf Schwarzkopf: „Unsere Niederlassung in Indien kann inzwischen … qualitativ einwandfreie und wettbewerbsfähige Systemlösungen sehr kostengünstig umsetzen.“ (Bild: Hotset)

Es sind Faktoren wie die Prozessoptimierung, die Energieeffizienz und die Ressourcenschonung, die immer wieder optimierte Lösungen der Heiztechnik erfordern. Einsparungen erzielen, produktionstechnische Abläufe optimieren und die Qualität der Produkte nachhaltig verbessern sind die kunden- und anwendungsspezifischen Ziele. Dieses Projektgeschäft gehört laut Geschäftsführer Ralf Schwarzkopf inzwischen zu den Wachstumsmotoren des Unternehmens. Ausgehend vom Stammsitz in Lüdenscheid ist Hotset damit inzwischen auch über seine Tochtergesellschaften in Asien und Amerika international erfolgreich.

Besonders dynamisch verlaufe derzeit das Projektgeschäft der indischen Tochter, die erst im September 2014 nahe Bangalore an den Start ging. In direkter Nähe zu Produktionswerken von Toyota, Bosch, Carl Bechem Lubricants, Ingersoll Rand sowie JBM und GMT oder auch Coca Cola generiere das Unternehmen regelmäßig Aufträge für die Entwicklung individueller technologischer Systemlösungen im Rahmen des Projektgeschäfts. „Global betrachtet, gehört Indien inzwischen zum Kreis der zehn größten Volkswirtschaften und bald wird das Land auch der weltweit drittgrößte Verbraucher von Kunststoffen sein“, erwartet Ralf Schwarzkopf. Gerade weil die Kunststoffverarbeitung zu den traditionell starken Geschäftsbereichen von Hotset zähle, könne das Engineering des Unternehmens hier auch bei der Realisierung individueller Systemlösungen für das Beheizen, Kühlen und fein gesteuerte Temperieren von Produkten und Prozessen eine starke Marktposition einnehmen. Darüber bilden Gießereien, mittelständische Werkzeug- und Formenbauer oder die Hersteller von Folienverarbeitungsmaschinen für die Lebensmittel- und Verpackungstechnik wichtige Absatzbranchen. „Wir verfügen über Expertisen aus vielen Schlüsselbereichen der Industrie und sind in der Lage, interdiziplinäres Know-how branchenübergreifend abzurufen“, erklärt Ralf Schwarzkopf.

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Projektbeispiel Wärmetauscher: Zur Beheizung von hotmelt entwickelter leistungsfähiger und energieeffizienter Wärmetauscher. (Bild: Hotset)

Das internationale Zusammenspiel von Hotset und seinen Tochtergesellschaften in Amerika, China, Singapur, Malta und Indien funktionier in beide Richtungen. Generiert eine der Niederlassungen ein Kundenprojekt, übernimmt die Zentrale in Deutschland die Problemlösung und das Engineering, während die technische Realisierung wiederrum in direkter Kundennähe vor Ort stattfindet. „Die Niederlassung in Indien kann mit qualifizierten Mitarbeitern und moderner Produktionstechnik qualitativ einwandfreie und wettbewerbsfähige Systemlösungen kostengünstig umsetzen“, erläutert Ralf Schwarzkopf.

Basierend auf seiner global angelegten Fertigungsstruktur und der Konzentration von Technologie- und Engineering-Know-how am Standort Lüdenscheid sei das Unternehmen in der Lage, auch anspruchsvolle Systemlösungen mit hoher technischer Komplexität zu attraktiven Konditionen zu realisieren.

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