Internet der Dinge

Scan-Kopf für additive Fertigung und Mikrobearbeitung

Zur Messe Lasys in Stuttgart soll neuer Scan-Kopf in Serie gehen, der außer seiner Präzision besondere Eignung für die Einbindung in automatisierte Fertigungsumgebungen im Sinne von Industrie 4.0 und dem Internet-der-Dinge (IoT) bietet.

Der Scan-Kopf ist besonders gut geeignet für den Einsatz in der Laser-Mikrobearbeitung und im 3D-Druck. (Bild: Scanlab)

Testanwendungen des unter dem Namen Excelliscan haben laut Hersteller gezeigt, dass das hier eingesetzte Regelungskonzept in zahlreiche Anwendungen erhebliche Produktivitätsvorteile bietet. Das Scan-System verfüge über Galvanometer-Scanner mit hochgenauen digitalen Winkel-Sensoren und der neuartigen Regelung namens Scanahead. Der Scan-Kopf berechne vorausschauend und in Echtzeit die eigenen Ansteuerparameter für den optimalen Kurvenverlauf. Die Regelung vereine hohe Dynamik und Präzision, was einen spürbaren Zuwachs an Produktivität bedeute. Zudem wird die Konturtreue bei hohen Markiergeschwindigkeiten, wie beim Abfahren von scharfen Ecken und Kreisen, erheblich verbessert. Die Ansteuerung erfolgt serienmäßig über die leistungsfähige RTC 6-Ansteuerkarte, die jetzt auch als Ethernet-Variante erhältlich ist.

Das System biete aber noch mehr Leistungen für die Fabrik der Zukunft: Integrierte Funktionen wie die Online-Status-Überwachung sowie Erfassung von Betriebsdauer und Prozessdaten, erlauben die Einbindung in vernetzte Strukturen und eine nachträgliche Prozessanalyse.

Da präzise Scan-Systeme, die insbesondere für die Mikrostrukturierung und den 3D-Druck geeignet sind, derzeit stark nachgefragt werden, arbeitet das Unternehmen Scanlab nach eigenen Angaben bereits an der Erweiterung der Produktfamilie: Scan-Köpfe mit 20 und mit 30 Millimeter-Aperturen seien in Vorbereitung.

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