CAD-Konstruktion

Konturnahe Kühlkanäle automatisch erstellen

Mit einem neuen Softwarestand sei es nun einfacher, potentielle Fehlerquellen im Prozess, Werkzeug oder Bauteil zu identifizieren, zu bewerten und ein kosten- und qualitätsoptimales Design zu realisieren. Hoher Aufwand sei in erweiterte Funktionalitäten hinsichtlich Analyse und Optimierung von Heiß- und Kühlkanalsystemen investiert worden.

Der Kühlkanal-Designer (CCD) erstellt Kühlkanäle automatisch auf Basis der Bauteilkontur.

Mit Moldex3D R13 sei der Anwender in der Lage, den Prozess realitätsgetreuer - bis hin zur Verwendung der Eingabemaske der Maschine - zu definieren. Für die Eingabe der Einstellparameter und Prozessbedingungen stehe eine umfangreiche Auswahl an Eingabemasken, auch europäischer Maschinen, zur Verfügung. Verbesserte Vorhersagemöglichkeiten hinsichtlich Bindenähte, die nun ebenfalls als reale 3D-Ergebnisse ausgegeben werden, unterstützen den Anwender bei der Identifikation potentieller mechanischer Schwachstellen sowie auch bei der Auswahl der passenden Entlüftungsmethode.

Als Highlight nennt der Anbieter das neue Modul Cooling Channel Designer (CCD), mit dem der Anwender nun auch komplexere Temperiersysteme basierend auf der Kontur der Geometrie schnell erzeugen könne. Das Aufheizen des Werkzeugs während der Vorheizphase kann ebenfalls wie das Thema der Induktionstemperierung dargestellt werden. Das reduziere die Zahl der Ausschussteile bevor ein stabiler Produktionsprozess erreicht ist.

Die Weiterentwicklung des Moduls Advanced Hot Runner (AHR) steigere die Rechengeschwindigkeit bezüglich Temperaturanalysen bei der Heißkanalsimulation. Die Temperaturverteilung in jeder Heißkanalkomponente ist visualisierbar. Beim Einsatz der Ausschnitt- und Querschnittfunktionen kann jede Komponente des Heißkanalsystems dargestellt oder ausgeblendet werden. Um die Wärmeeffizienz zu evaluieren, kann der Anwender Heizstab und -spule und die Materialkombinationen entsprechend den Anforderungen validieren.

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Mit den Erkenntnissen über prozessbedingte thermische Veränderungen in Heiß- und Kühlkanalsystemen soll der Konstrukteur in der Lage sein, kosten- und qualitätsoptimierende Designvalidierungen vornehmen. Ideale Wärmebedingungen und verbesserte Kühlleistungen garantieren eine hochwertige Bauteilqualität. Wirtschaftliche Aspekte, wie die Reduzierung der Zykluszeit, Schließkraft und Einspritzdruck oder Rohstoff-Einsparungen seien möglich.

Fakuma, Halle A5, Stand 5003

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