Naturfasern im Fahrzeugbau

Miniaturhydraulik beim Hinterspritzen von Naturfaserbauteilen

Beim Hinterspritzen von Naturfaserbauteilen im Automobilbau, zum Beispiel Türverkleidungen müssen oft viele kleine und filigrane Funktionselemente wie Versteifungsrippen und Befestigungsdome auf der Rückseite eines großen Bauelements angespritzt werden. Gegenüber konventionellen Kunststoffbauteilen müssen etwa doppelt so viele Nadelverschlussdüsen – und zugehörige Hydraulikzylinder – untergebracht werden. Außerdem sind die Wege zu den Anschnitten und damit die Düsen lang, weil die Auswerfer auf der festen Seite des Werkzeugs montiert sind.

Miniaturhydraulik schafft Platz, wenn es eng wird im Werkzeug, zum Beispiel beim Hinterspritzen von Türverkleidungen für Fahrzeuge. (Quelle: Incoe)

Auf solche Anwendungen zielt Incoe mit einem Nadelverschlusszylinder, dass besonders platzsparend sein soll. Die Miniaturhydraulik HEM biete eine flexiblere Wahl der Anschnittpunkte und schaffe dank geringer Größe und Abgängen der Kühlleitungen in vier Richtungen ausreichend Platz für Versorgungsleitungen. Da das System mit langen Düsen kombiniert werden könne, sei es zum Hinterspritzen großer Naturfaserbauteile ideal geeignet.

Die neue, patentierte thermische Trennung von Verteiler und Zylinder, die eine kritische Aufheizung des Hydrauliköls vermeide, schone die beweglichen Teile und Dichtungen, das Nachkühlen nach Produktionsende entfalle. Bei Bedarf lassen sich die Zylinder an der Aufspannplatte anliegend oder mit Luftspalt montieren, die Demontage ist ohne Lösen der Kühlleitungen möglich. Die Nadel lässt sich von hinten einstellen.

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