Modell- und Formenbau

Siebenwurst peilt 100 Millionen-Grenze an

Mit der Fertigstellung einer neuen Montagehalle sollen die Um- und Neubaumaßnahmen am Stammsitz der Siebenwurst Modell- und Formenbau ihren vorläufigen Abschluss finden. Der Systemlieferant für die Autoindustrie aus dem oberpfälzischen Dietfurt hat nach eigenen Angaben nicht nur die Prozessoptimierung im Blick: Mit Ausrichtung auf die Fertigung von Großwerkzeugen und große Paketumfänge peile man mittelfristig 100 Millionen Euro Jahresumsatz an.

Entsprechend der Zielgruppe trat ein Siebenwurst-Team beim VDI-Kongress Kunststoffe im Automobilbau auf. (Quelle: Siebenwurst)

Auf rund 10 Millionen Euro beziffert Siebenwurst die aktuellen Investitionen in Baumaßnahmen, Werkzeugmaschinen und die Optimierung der Prozesse. Im Fokus stand die Erweiterung der Montagehalle im Formenbau. Daneben entstanden unter anderem ein weiterer Anbau für den Modellbau und eine neue Lackiererei, durch die die Fertigungsprozesse nun weitgehend durchgängig ablaufen. Der Neubau folgt dem bereits 1990 erstellten Masterplan für den Formenbau und schließt eine Baulücke auf dem Betriebsgelände und schafft zusätzliche 2500 Quadratmeter Produktionsfläche. Anbauten bieten zusätzlichen Platz für vier Teambüros, Lagerflächen und Werkstätten. Im Zuge des Hallenneubaus entwickelte Siebenwurst ein neues Lager- und Logistikkonzept. Dafür soll als Nächstes ein neues Logistikzentrum entstehen.

Verbesserte Wettbewerbsfähigkeit und die Reduktion der Durchlaufzeit beim Bau von Formen und Werkzeugen sind zwei Ziele. Die neu geschaffenen Kapazitäten sollen zudem zu einer konsequenten Ausrichtung auf die Fertigung von Großwerkzeugen und großen Paketumfängen beitragen. Mittelfristig sollen in der Gruppe 100 Millionen Euro Umsatz von 1000 Mitarbeiter weltweit generiert werden.

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