Sensorik und Analyse

Prozessüberwachung für Langfaser-Composites

Auch langlaufende Zyklen, wie sie für die Verarbeitung von Faserverbunden üblich sind, lassen sich einem zumeist aus der Spritzgießtechnik bekannten System zur Prozessüberwachung visualisieren und analysieren.

Universales System für die Kunststoffverarbeitung: Comoneo 3.0 verarbeitet auch externe Sensorsignale in der Composite-Fertigung. © Kistler

Das Prozessüberwachungssystem Comoneo bietet Kistler mit der Erweiterung Comoneocomposites auch für die Prozessüberwachung von Zyklen bis acht Stunden an, die bei komplexen und großflächigen Bauteilen vorkommen können. Zusätzlich ermögliche das System die direkte Einbindung, Visualisierung und Analyse externer Sensorsignale. Mit der Sensorik für Carbon Composites liefert Netzsch die Technologie zur Kenndatenermittlung von Kunststoffen und Faserverbundwerkstoffen während der Bauteilfertigung. Am gemeinsamen Stand beider Unternehmen zur JEC soll live zu sehen sein, wie sich die Prozesssicherheit in der Composite-Fertigung mit der ganzheitlichen Systemlösung erhöhen lässt. Dafür werden die von Netzsch-Sensoren gelieferten Signale der dielektrischen Analyse (DEA) direkt in Comoneo eingebunden. Das dielektrische Signal gibt Aufschluss über den Grad der Vernetzung während des Aushärtens und ist damit ein Indikator für die Qualität der Bauteile aus Verbundwerkstoff. Das Gleiche gilt für den von Kistler gemessenen Werkzeuginnendruck – beide Technologien ergänzen sich.

Durch die Kombination der DEA-Sensorik mit der Werkzeuginnendrucksensorik lassen sich die Füllung des Werkzeugs und die Vernetzung des Werkstoffs mit einem abgestimmten Komplettsystem überwachen. Dank der erweiterten Kontrolle über den Fertigungsprozess können Nutzer den Durchsatz erhöhen und die Wirtschaftlichkeit ihrer Produktion steigern.

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