Simulation

Kunststoffteile systematisch verbessern

Das Thema Simulation mit den Chancen und Leistungsmöglichkeiten können Konstrukteure sehr praxisnah, sozusagen am „lebenden Objekt“, für sich erarbeiten: Beim Cadfem Open House analysieren Ingenieure verschiedene Varianten eines Kunststoff-Halteclips.

Mit einem typischen, nichtlinearen Materialmodell wird das mechanische Verhalten eines Kugelschreiber-Halteclips berechnet (Quelle: Cadfem).

Das Besondere daran ist laut Anbieter, dass jeder Teilnehmer bei der Ermittlung des optimalen Designs von einem persönlichen Tutor Schritt für Schritt durch die Simulation begleitet wird. Dabei werden die Möglichkeiten der Simulation mit Ansys aufgezeigt, das systematische Vorgehen erprobt, variable Einflüsse und veränderliche Größen auf dem Weg zum optimierten Produkt genutzt.

Am Beispiel des Halteclips für einen Kugelschreiber werden Steifigkeit und Festigkeit analysiert. Dazu wird ein typisches, nichtlineares Material definiert sowie eine CAD-Geometrie importiert, um anschließend verschiedene Varianten berechnen und bewerten zu können. Auf dieser Grundlage lässt sich die Produktauslegung systematisch verbessern, da sich effektive von ineffektiven Änderungen klar unterscheiden lassen.

Diese Anwendung gehört zu einer Reihe von zwölf Simulationsbeispielen, anhand deren Interessierte an insgesamt 54 Terminen in Deutschland und Österreich die praktische Vorgehensweise einer Simulation kennenlernen können. Die Teilnahme setze keine Simulationskenntnisse voraus. An jeweils einem halben Tag lernen die Teilnehmer die Simulation an dem von ihm gewählten Anwendungsbeispiel kennen. Der Tutor begleitet den Interessierten durch den Bearbeitungsablauf und steht ihm mit Rat und Tat zur Seite, beispielsweise bei der Festlegung der Randbedingungen für die Simulation. So wird anhand von typischen Aufgaben die systematische Vorgehensweise vermittelt, mit der die variablen Einflüsse auf das physikalische Verhalten analysiert werden. Das soll den schnellen Erkenntnisgewinn ermöglichen und direkt für die Produktoptimierung nutzbar sei, um zum Beispiel die Qualität zu verbessern oder Aufwand und Kosten zu senken.

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