Simulationstechnologie

Virtuell und reale Produktion im direkten Vergleich

Zur K 2016 sollen erstmals virtuelle und reale Produktion parallel an einem Stand präsentiert werden. Die virtuelle Produktion soll die Identifikation möglicher „Herausforderungen“ vor dem Werkzeugbau unterstützen und das frühzeitige Prüfen von Gegenmaßnahmen ermöglichen.

Nicht nur die virtuelle, auch die reale Produktion von Ursula wird auf der K 2016 gezeigt. (Bild: Sigma)

Besucher sollen sich am Messestand von Sigma Engineering am Beispiel eines auf den Namen Ursula getauften Bauteils über den Einsatz der Software Sigmasoft Virtual Molding entlang der gesamten Entwicklungs- und Prozesskette informieren können. Anhand verschiedener Beispiele sollen werden Antworten auf typische Fragestellungen von Elastomer-, Thermoplast-, Duroplast- und Powder Injection Molding Prozessen gegeben werden. Eines der Beispiele, erstmals vorgestellt auf der Fakuma vor einem Jahr, ist der Design-Artikel Ursula von CVA Silicone. Auf einer vollelektrischen Spritzgießmaschine von Engel wird das Flaschentragenetz auf dem Sigma-Stand aus einem Material von Momentive Performance Materials hergestellt. Besucher haben so zum ersten Mal die Möglichkeit, zeitgleich die reale und virtuelle Produktion eines Bauteils zu verfolgen.

Während es bei diesem Bauteil vor allem um die Frage der idealen Materialauswahl geht, soll anhand weiterer Anwendungen aus Kunststoff, Gummi und Flüssigsilikon demonstriert werden, mit die Virtual Molding Technologie die Vernetzung und den Informationsaustausch entlang der Entwicklungskette unterstützen kann. Dabei stehen besonders die Konstruktion, der Werkzeugbau und die Produktion im Fokus. Von der ersten Bauteilidee bis zum Trouble Shooting an bestehenden Prozessen identifizieren Anwender mögliche Herausforderungen rechtzeitig und testen Gegenmaßnahmen ohne Risiko und ohne Verschwendung von Ressourcen am Computer.

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K 2016, Halle 13, Stand B31

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