Entwicklung von Funktionsfolien

Katja Preydel,

Vom Prototyping zur Serie ohne Überraschungen

Wenn nach der Prototyping-Phase die Serie startet, gibt es häufig Überraschungen – insbesondere, wenn das Fertigungsverfahren gewechselt werden muss. Nach Erfahrung von Tec-Joint lassen diese sich vermeiden, wenn in dieser Phase das spätere Fertigungsverfahren und die Bauteilmontage berücksichtigt werden.

Keine Überraschungen: Die Dichtungen, die aus diesen Folien entstehen, seien optimal konstruiert, wirtschaftlich zu fertigen und später – klebend veredelt – einfach zu montieren, so Tec-Joint. © Tec-Joint

Es ist kein Einzelfall in der Praxis, dass Dichtungs- und Formteil-Prototypen auf Basis von Funktionsfolien aufwändig und immer perfekter konstruiert werden. Simulationssysteme und Rapid-Prototyping-Verfahren wie der 3D-Druck liefern dabei wertvolle Unterstützung. Nach erfolgreicher Abnahme folgt die Serienproduktion – und das oft mit einem anderen Fertigungsverfahren. Und plötzlich stimmt die Qualität nicht mehr, geforderte Toleranzen werden nicht erreicht oder es muss mit viel Aufwand nachgearbeitet werden.

Was ist passiert? Bei der Entwicklung wurden zum Beispiel die Grenzen der späteren Fertigungstechnik nicht berücksichtigt. Dann geht es wieder von vorne los. Die Kosten steigen, die Time-to-Market verzögert sich und Kunden werden unzufrieden.

Bei Entwicklungsprojekten, an denen Tec-Joint beteiligt ist, werden daher Werkstoffauswahl und Konstruktion immer hinsichtlich der späteren Fertigung und Montage der Bauteile verifiziert. Die meisten Dichtungs- und Formteillösungen entstehen hier aus Folien und Multilayern, die dann noch projektbezogen, beispielsweise mit Klebstreifen, veredelt werden können. Denn erst mit Blick auf die spätere „Montage“ der Bauteile lässt sich wirklich beurteilen, wie wirtschaftlich eine Lösung ist und ob die geforderte Produktqualität erreicht wird.

Die Funktionsfolien entlang der Wertschöpfungskette zu betrachten, bietet verschiedene Vorteile. Die Entwicklungs-und Fertigungskosten lassen sich minimieren, die Qualität ist gesichert und es wird viel Zeit gespart. Dies alles sind zentrale Anforderungen an Projekte, die in Zukunft noch zunehmen werden. Und wenn diese „Teamarbeit“ entlang der Wertschöpfungskette in einem Unternehmen (noch) nicht geleistet werden kann, ist es gut, Entwicklungspartner zu haben, für die dies Standard ist. Denn dann gibt es auf dem Weg vom Prototyping über die Serienfertigung bis zur Montage keine Überraschungen.

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

UV-Lacke fördern

Abrasive UV-Lacke sicher fördern

Aus eigener Produktion stammen die Faltenbalgpumpen nach Angaben des Lackieranlagen-Herstellers Dete. Die unter dem Produktnamen Uvfix entwickelte Pumpen-Baureihe sei auf das scher- und verschleißarme Fördern von UV-Lacken und andere hochviskose...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Spritzgießwerkzeugbau

Auf den Lieferanten kommt es an

Werkzeug- und Formenbauer müssen ihre Projekte mit kurzen Durchlaufzeiten, niedrigen Kosten, aber dennoch in der geforderten Qualität bauen. Meusburger bietet seinen Kunden einen Komplettservice. Bei DTL wurde so ein bestehendes Spritzgießwerkzeug...

mehr...