Wettbewerb der Werkzeugbauer

Werkzeugbau des Jahres 2017 – Sieger geehrt

Nachdem es Festo Polymer bereits zwei Mal ins Finale des Wettbewerbs ‚Excellence in Production‘ geschafft hatte, wurde das Unternehmen in diesem Jahr Gesamtsieger des Wettbewerbs und damit ‚Werkzeugbau des Jahres 2017‘.

Gesamtsieger im Wettbewerb ‚Excellence in Production‘ und damit Werkzeugbau des Jahres 2017 ist Festo Polymer. (Bild: Fraunhofer IPT)

In der Kategorie ‚Interner Werkzeugbau unter 50 Mitarbeiter‘ war das Unternehmen erneut angetreten. Zu den besonderen Stärken gehöre das schlüssige Automatisierungskonzept: Die automatisierte Fertigungszelle aus je zwei Erosions- und Fräsmaschinen sowie Mess- und Waschmaschine werde im Betrieb eingesetzt. Lob erhielt das Unternehmen zudem für ihr weiterentwickeltes Geschäftsmodell, das durch die Einrichtung eines Polymer-Offices und die Fertigung von Rapid Tools eine frühe Integration des Werkzeugbaus in den Prozess der Produktentwicklung sicherstellt. Ordnung, Sauberkeit und Ergonomie der vollklimatisierten Werkstatt ließen keinen Zweifel an dem ohnehin hervorragenden Gesamtbild, so die Jury.

Der Werkzeugbau in St. Ingbert besteht seit 1970 und ist Bestandteil der Festo Polymer, einer 2014 ausgegründeten Tochtergesellschaft von Festo. Der Werkzeugbau mit 42 Mitarbeitern und vier Auszubildenden hat sich auf die Herstellung der formgebenden Werkzeugteile spezialisiert, die in einer automatisierten Fertigungszelle (FMC) hergestellt werden.

Neben dem Gesamtsieg gewann Festo Polymer die Auszeichnung in der Kategorie ‚Interner Werkzeugbau unter 50 Mitarbeiter‘. Als weiteren Finalisten dieser Kategorie zeichnete die Jury außerdem die FWB Kunststofftechnik aus Pirmasens mit einer Urkunde aus.

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Gewinner in der Kategorie ‚Interner Werkzeugbau über 50 Mitarbeiter‘ ist Takata aus Aschaffenburg. Die Jury würdigte vor allem die Reduktion des Konstruktionsaufwands bis zu 30 Prozent durch definierte Standardwerkzeugtypen. Bemerkenswert sei auch der konsequente Aufbau der internen Ausbildung für Mitarbeiter am Standort in Rumänien. Außerdem besitzt das Unternehmen eine hohe Datendurchgängigkeit zwischen Konstruktion, Arbeitsvorbereitung und mechanischer Fertigung im Sinne einer Single Source of Truth.

Mit 226 Mitarbeitern und 18 Auszubildenden ist der Werkzeugbau der Takata AG spezialisiert auf die Konstruktion und Anfertigung von Kunststoffspritzguss-, Druckguss- und Schäumwerkzeugen sowie Montageanlagen und weiteren Fertigungseinrichtungen. Der Werkzeugbau arbeitet auch für Kunden außerhalb der Takata AG.

Der Sieg in der Kategorie ‚Externer Werkzeugbau unter 50 Mitarbeiter‘ geht in diesem Jahr erneut an den Faßnacht Werkzeug- und Formenbau aus Bobingen bei Augsburg. Das Unternehmen ist langjähriger erfolgreicher Teilnehmer des Wettbewerbs, stand jetzt zum siebten Mal im Finale, davon viermal als Kategoriesieger, und trug bereits im Jahr 2007 den Gesamtsieg des Wettbewerbs nach Hause.

Bester ‚Externer Werkzeugbau über 50 Mitarbeiter‘ wurde Haidlmair aus dem oberösterreichischen Nußbach, die in der Vergangenheit ebenfalls bereits zweimal im Finale stand, einmal davon als Kategoriesieger.

Neue Chance im nächsten Jahr
Auch im kommenden Jahr soll der Wettbewerb stattfinden. Interessenten können sich unter http://www.excellence-in-production.de informieren und sich registrieren. Alle Teilnehmer des Wettbewerbs erhalten eine individuelle Auswertung über Ihre Stärken und Verbesserungspotenziale.

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