Leichtbau im Automobil

Felge aus Carbon-Verbundwerkstoff

Sabic, Kringlan Composites und andere Partner aus der Industrie arbeiten an der Weiterentwicklung der nach Unternehmensangaben ersten thermoplastischen Felge aus Carbon-Verbundwerkstoff. Basis ist der patentierten Werkstoff Ultem von Sabic und die ebanfalls patentierte Technologie zur dreidimensionalen Verarbeitung von Verbundwerkstoffen von Kringlan. Im Vergleich zu anderen thermoplastischen Werkstoffen biete das Verbundkunststoff-Konzept hohe auch bei hohen Temperaturen, Dimensionsstabilität und Beständigkeit gegen Chemikalien.

Felge aus Carbon-Verbundwerkstoff

Für die Weiterentwicklung der Felge arbeiten die Unternehmen an einem Prototyp für einen deutschen Automobilhersteller. Diese leichte Felge soll robust und leicht sein und mit ihrem Design beeindrucken. Darüber hinaus biete das Konzept eine nachhaltigere Lösung. Demnach lassen sich nicht nur die Emissionen des Fahrzeugs während seiner gesamten Nutzungsdauer senken, auch die Herstellung der Felge sei im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren umweltfreundlicher, das Produkt vollständig recyclingfähig.

Diese durchgehend aus Verbundwerkstoff gefertigte Felge erfüllt den Angaben zufolge die aktuellen Normen des deutschen Prüfinstituts TÜV für Metallfelgen. Das eröffne die Möglichkeit, zusammen mit weiteren OEM der Automobilbranche Prototypen von leichten Rädern nach deren Designvorgaben und Spezifikationen zu entwickeln.

Während die erste Anwendung dieser neuen Technologie in der Automobilbranche vorangetrieben wird, erstreckt sich ihr Potenzial auf verschiedenste Industrien, in denen Gewichtsreduktion ein kritischer Faktor ist. In Waschmaschinen beispielsweise kann diese Technologie, angewendet auf die Waschtrommel, das notwendige Drehmoment und damit die CO2-Emmissionen für den Antrieb senken. Zusätzlich lassen sich Kosten durch entfallende Nachbearbeitungsschritte reduzieren.

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