Allroundline

Composites-Forschung mit moderner Prüftechnik

Das Sächsische Textilforschungsinstitut (STFI), eine eigenständige Forschungseinrichtung der TU Chemnitz bietet neben internationaler Forschungsarbeit ein breites Spektrum von Prüf- und Zertifizierungstätigkeiten als Dienstleister an. Ein Bereich der Forschung beschäftigt sich mit bi-, tri- und multiaxialen Gelegen und Gewirken als Halbzeuge für faserverstärkte Kunststoffe. Für diese und andere Prüfaufgaben setzt das Forscherteam des STFI auf eine Allroundline Prüfmaschine von Zwick.

Mit moderner Prüftechnik entwickelt das STFI Faserverbundkonstruktionen weiter. (Quelle: Zwick)

Die Composite-Industrie nutzt eine Vielzahl verschiedener Prüfungen, die mit unterschiedlichen Werkzeugen und Probenhaltern durchgeführt werden. Anforderungen wie die Dakks-Akkreditierung, Prüfungen in verschiedenen Temperaturbereichen sowie präzise und reproduzierbare Ergebnisse sind gefordert. Um den Anforderungen gerecht zu werden, entschied sich das STFI zur Investition in 250 kN-Allroundline.

Zur Ausstattung gehören Temperierkammer, hydraulischer Körper über Keil-Probenhaltern und Makroxtens Längenänderungsaufnehmer. Zusätzliche Werkzeuge wie eine Biegevorrichtung für 3- und 4-Punkt-Biegeversuche sowie eine hydraulische Druckvorrichtung (HCCF) lassen sich je nach Prüfaufgabe montieren. Die Temperierkammer ermöglicht Materialprüfungen bei Temperaturen zwischen -50 und 200 °C.

STFI stellt die Probenkörper aus Carbon-, Glas- oder Basaltfasern für die verschiedenen Prüfungen selbst her. Die neue Prüfmaschine soll die Entwicklungen der Composites begleiten und vorantreiben.

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige

Newsletter bestellen

Immer auf dem Laufenden mit dem Kunststoff Magazin Newsletter

Aktuelle Unternehmensnachrichten, Produktnews und Innovationen kostenfrei in Ihrer Mailbox.

AGB und Datenschutz gelesen und bestätigt.
Zur Startseite