Kunststoffölfilter

Wie geschmiert

Ein neues Vollkunstoff-Ölfiltermodul soll Automobilherstellern Gewichts- und Kostenvorteile bescheren. Premiere feiert es im Reihensechszylinder-Dieselmotor von BMW.

Kunststoff bietet nicht nur in sichtbaren Kfz-Bauteilen, sondern auch unter der Motorhaube Möglichkeiten, die steigenden Anforderungen der Automobilhersteller zu erfüllen. So tritt dieser Werkstoff bei Heißölanwendungen immer häufiger an die Stelle von Aluminium. Zu den Vorteilen zählen laut Anbieter bessere Funktionsintegration, Darstellung komplexer Geometrien und mögliche Gewichtsreduzierung. Ferner ließen sich in vielen Fällen Kostenvorteile in Fertigung und Montage erzielen.

Bereits seit fünf Jahren produziert Mann und Hummel Kunststoffölmodule in Serie. Dieses Know-how nutzte das Unternehmen jetzt für das erste an BMW gelieferte Vollkunststoff-Ölfiltermodul aus Polyamid 6.6 mit 35 Prozent Glasfaseranteil. Es enthält ein metallfreies Filterelement mit Rücklaufsperrmembran aus Silikon, deren Öffnungsdruck unter 0,1 bar liegt. Das zum Patent angemeldete Bauteil reduziert laut Anbieter den Druckverlust im Ölmodul und verhindert das Leerlaufen des Ölfiltergehäuses nach Abstellen des Motors. Ein weiterer Schwerpunkt bei der Entwicklung lag auf der Realisierung gleichmäßiger Wanddicken zur Gewichtseinsparung.

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