Simulation, Produktentwicklung

Restfehlerquote unter zehn Prozent

Der frühzeitige Einsatz der Simulation kann das Risiko von Fehlentwicklungen deutlich senken – und den Entwicklungsaufwand insgesamt senken.

Eine Fallsimulation macht den Verzug eines 48fach-Elektrosteckers deutlich.

Das Risiko verspäteter Markteinführungen oder explodierender Entwicklungskosten lässt sich durch den Einsatz moderner Simulationssoftware deutlich reduzieren. Für den Engineering-Dienstleister Keller gehört die Anwendung von Systemen wie Catia oder Solidworks im Rahmen von Entwicklungsprojekten daher zu den Schlüsselkompetenzen. Das auf die Kunststofftechnik spezialisierte Unternehmen setzt diese Tools sowohl zur Bauteile-Entwicklung als auch für den Werkzeugbau ein. Seinen Kunden in Automobil-Industrie, Hausgeräte-Herstellung, Medizin- und Elektrotechnik verschafft es damit zahlreiche Vorteile – von der Materialreduzierung über die Zeitersparnis bis hin zur generellen Risikominimierung. Das bringt gute Ergebnisse, wenn die gesamte Prozesskette von der ersten Design-Idee bis hin zur Entwicklung und Optimierung der Serienwerkzeuge konsequent abgebildet wird. Die enthält neben der Konstruktion auch Kostenbewertung, Materialrecherche sowie FEM-Berechnungen und Rapid Prototyping. Und eben in wachsendem Maß die Simulationstechnik. Je nach Auftrag setzt Keller dabei verschiedene Systeme ein – unter anderem zur Simulation von Relativbewegungen in Funktionseinheiten, zur Simulation mechanischer und thermischer Belastungen oder zur Simulation interner und externer Strömungen. Die Ergebnisse sind mitunter beeindruckend: Gewichts- und Materialeinsparungen, erhöhte Standzeiten, beschleunigte Werkzeugabkühlung und vieles mehr. Oft lassen sich dank der Simulation früh Konstruktionsfehler aufdecken, die Zahl der Prototypen verringern und Termine für Produkteinführungen sicherer planen. Mit dem rechtzeitigen Einsatz moderner Simulationstechnik ist laut Keller die Restfehlerquote einer Bauteile-Konstruktion inzwischen auf unter zehn Prozent zu senken. Und nur so lassen sich zuverlässig nachprüfbare Leistungsversprechen geben – wie Zykluszeit- oder Lebensdauergarantien.

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