Metallsubstitution Fahrzeugbau

Hinterachsgetriebe-Querträger aus Polyamid serienreif

Weniger Schwingungen und Geräusche bei hoher Crashsicherheit und rund 25 Prozent Gewichtseinsprung soll der Wechsel von Aluminium zu Kunststoff beim anspruchsvollen Funktionsbauteil für die S-Klasse bringen.

Der neue Leichtbau-Getriebequerträger für die Hinterachse der Mercedes Benz S-Klasse besteht aus glasfaserverstärktem Polyamid. (Quelle: Contitech)

Der Hinterachsgetriebequerträger baut Mercedes-Benz in Fahrzeugvarianten mit Allradantrieb – mit Ausnahme der AMG-Fahrzeuge – ein. Als eine zentrale Komponente der Hinterachse stützt es Kräfte und Momente des Hinterachsgetriebes ab. Hauptwerkstoff des von Contitech entwickelten Bauteils ist ein glasfaserverstärktes Polyamid der Ultradur-Reihe der BASF.

Im Vergleich zu Ausführungen aus Aluminiumdruckguss sei die Neukonstruktion etwa 25 Prozent leichter. Hohe Festigkeit, eine gute schwingungs- und geräuschmindernde Wirkung und hohe Crashsicherheit werden als weitere Vorteile der Metallsubstitution angeführt.

Erfahrungen mit dieser Technologie resultieren beispielsweise aus der seit 2006 realisierten Produktion von Lagern aus Polyamid. Dazu gehören hochbelastbare Motorlager, die laut Hersteller im Jahr 2013 mit dem Jahresvolumen von mehr als drei Millionen Stück gefertigt wurden.

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