Fester als Kohlefaser

Hybrides Composite leistet mehr

Kohlefaserverbundwerkstoffe sollen durch Integration einer speziellen Polyethylenfaser in die Fasermatrix gegenüber reinen Kohlefaserverbunden erheblich an Schlagzähigkeit, Duktilität und Vibrationsdämpfung gewinnen.

Dyneema in Composite-Bauteilen

Unter dem Produktnamen Dyneema hat DSM seit Jahren Fasern auf Basis von Ultra-High-Molecular-Weight Polyethylene dem Markt. Sie werden aufgrund ihrer enormen Festigkeit beispielsweise für hochfeste Seile oder schussfeste Bekleidung und schnittfeste Schutzausrüstung eingesetzt. Dabei sind die Fasen sehr leicht. Eine spezielle Variante dieser Faser Dyneema Carbon, in die Matrix von Kohleverbundwerkstoffen eingebaut. Das bewirke eine signifikante Verbesserung der Leistungsfähigkeit hinsichtlich Gewicht, Schlagzähigkeit, Duktilität/Zähigkeit und Vibrationsdämpfung gegenüber klassischen Cfk-Werkstoffen. Damit seien die Bauteile bruchfester. So reduziere beispielsweise ein neuartiger Hockeyschläger die auf den Arm übertragene Schwingung und Komponenten für einen Rennsportwagen, brechen oder splittern bei Kollisionen nicht.

Die Faser weist 15fach höhere Festigkeiten als Stahl auf, ist aber schwimmfähig. Als Teil hybrider Komposite bringt sie ihr Leichtgewicht und ihre Festigkeit jetzt auch bei Produkten ein, die bisher aus reinen Kohlefaserverbundwerkstoffen gefertigt wurden. Das Spektrum umfasst Golfschläger und Rennräder ebenso wie Lenk- oder Steuerräder. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig

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