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Innovationen für den Fahrzeugbau - Excellence Award für Hochtechnologie-Leichtbauanwendungen

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Folien und Platten aus endlosfaser-verstärktem thermoplastischem Verbundwerkstoff

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Innovationen für den FahrzeugbauExcellence Award für Hochtechnologie-Leichtbauanwendungen

Dr. Robert Böhm hat für seine Habilitation „Zur schadenstoleranten Gestaltung und Auslegung von textilverstärkten Verbundwerkstoffen für Hochtechnologie-Leichtbauanwendungen“ den Dresden Excellence Award, den Wissenschaftspreis der Stadt Dresden erhalten.

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Robert Böhm (links) und Oberbürgermeister Dirk Hilbert

Dr.-Ing. habil. Robert Böhm, Leitender Wissenschaftler des Instituts für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden, wurde von der Stadt Dresden gemeinsam mit dem Netzwerk „Dresden – Stadt der Wissenschaften“ ausgezeichnet. Maik Gude, Vorstand des ILK, wies in seiner Laudatio auf die besondere Bedeutung der Habilitation für den Wissenschaftsstandort hin: „Dresden wurde neben fünf anderen deutschen Städten als Testgebiet für selbstfahrende Fahrzeuge ausgewählt und ist damit eine „Smart Cities“-Modellregion. Eine große Rolle bei der Entwicklung smarter Elektrofahrzeuge spielt der funktionsintegrative Systemleichtbau. Robert Böhm hat im Rahmen seiner Habilitation wesentliche wissenschaftliche Grundlagen für die Gestaltung dieser Fahrzeuge geschaffen. So wird aufgezeigt, wie sich für smarte Verkehrsnetze notwendige Sensornetzwerke entwerfen und direkt in Fahrzeugbauteile integrieren lassen. Ferner werden in der Arbeit Aspekte der Crashsicherheit von faserverstärkten Leichtbauwerkstoffen für Elektrofahrzeuge untersucht und Berechnungsmodelle mit erhöhter Prognosefähigkeit bereitgestellt.

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Zurzeit befasst sich Robert Böhm am ILK mit der Erforschung maßgeschneiderter Kohlenstofffasern aus herkömmlichen und nachwachsenden Rohstoffen. Derartige Kohlenstofffasern mit deutlich verbesserten und auf die jeweilige Anwendung zugeschnittenen Eigenschaften können im Automobilbau und der Luftfahrt eingesetzt werden und gewinnen künftig auch im Bauwesen, in der Medizintechnik und der Energietechnik an Bedeutung.

Insgesamt waren bis November 2017, dem Weltwissenschaftstag, 39 Anträge eingegangen. Davon waren acht Bachelorarbeiten, 19 Diplom- bzw. Masterarbeiten, drei Habilitationen und neun Promotionen. Neben Einreichungen aus Deutschland waren auch Arbeiten aus Frankreich, Großbritannien, Norwegen und den Vereinigten Staaten im Rennen. Eine Jury – bestehend aus Mitgliedern der Dresdner Hochschulen, von Dresden-Concept sowie Vertretern der Landeshauptstadt Dresden unter Vorsitz von Oberbürgermeister Dirk Hilbert – wählte unter allen eingesandten Arbeiten vier Arbeiten nach den Kriterien Exzellenz der wissenschaftlichen Arbeit, Prägnanz und Begründung der Bewerbung, Engagement der Autorin/des Autors sowie Bedeutung für die Wahrnehmung der Arbeit aus Dresden aus.

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