Klebstoffe für FVK

Klebstoffe für die FVK-Karosseriekonzepte

Faserverbundwerkstoffe machen sich in der Automobiltechnik zunehmend auch in der Serie breit. Weniger im Fokus, aber eine Voraussetzung für den Erfolg sind angepasste Verbindungstechniken.

Kompositewerkstoffe, vor allem auf Kohlefaserbasis, haben den Durchbruch als moderne Leichtbaumaterialien von der Luft- und Raumfahrtindustrie in den Fahrzeugbau geschafft, zunehmend auch im Karosseriebereich: Neben dem Bereich Fahrgastzelle sind sie aktuell auch bei Heckklappen und anderen Anbauteilen im Einsatz.

Verbundwerkstoffe bieten jedoch hinsichtlich des Produktionsprozesses einige Herausforderungen, da beispielsweise Kohlefaserbauteile nicht mit den herkömmlichen thermischen und mechanischen Technologien gefügt werden können. Kompositewerkstoffe verlangen daher den Einsatz moderner Klebetechnologie. Dow Automotive ist hier mit dem 2K Polyurethan Klebstoff Betaforce 2816 aktiv. Derartige Klebstoffe stellen eine flächige kohäsive Verbindung von Bauteilen her und ermöglichen laut Anbieter aktuell Zykluszeiten von rund einer Minute. Dabei lassen sich die Offenzeiten des Klebstoffs nahezu beliebig einstellen, um den individuellen Handlingszeiten zu entsprechen. Die Aushärtung bei Raumtemperatur kann durch zusätzlichen Wärmeeintrag zum Beispiel mit Infrarotlicht beschleunigt werden. Die hochreaktive Formulierung des Klebstoffs benötige darüber hinaus keine Unterstützung zur Erreichung der Anfangsfestigkeit. Deshalb trage sie dazu bei, diese Technologie zum praktischen Einsatz in der Großserienfertigung, beispielsweise für Fahrzeuge der Kompaktklasse, zu realisieren.

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