Komplettanlagen

Faserverstärkte Werkstoffe in die Serie bringen

Faserverstärkte Werkstoffe in die Serie bringen

Bei der Fertigung von Bauteilen aus Verbundwerkstoffen müssen die verschiedenen Produktionsschritte und die Werkstoffe konsequent aufeinander abgestimmt werden, um zu wirtschaftlichen Prozessen zu kommen.

Neben den klassischen Naturfaser-, Glasfaser, Basalt oder Holzfaser-Verbunden werden kohlefaserverstärkte Kunststoffe zunehmend im Serienmaßstab eingesetzt. Ständig wachsende Anforderungen hinsichtlich Elektromobilität und Leichtbau lassen den Anteil von CFK-Bauteilen in der Automobilindustrie insbesondere auch bei Serienfahrzeugen deutlich steigen.

Im Rahmen der Composites Europe will Frimo gemeinsam mit dem Unternehmen Schuler Systeme entlang der kompletten Prozesskette für das Verarbeiten von Faserverbundstoffen zeigen. Dazu gehören Werkzeuge, Maschinen und Anlagen sowie Automationslösungen und Services für die Verarbeitung und Nachbearbeitung von Composites aus allen gängigen Verstärkungsfasern in Verbindung mit thermoplastischen und duromeren Matrices. Das Spektrum reicht vom Pre-Forming und Pre-Cutting bis hin zum eigentlichen Form- oder Umformprozess, beispielsweise für die Verarbeitung von RTM-Bauteilen oder Organoblechen. Für die Nachbearbeitung stehen Lösungen für den robotergestützten und damit flexiblen Beschnitt der Faserverbundbauteile und die entsprechende Kunststoff-Fügetechnik bis zur Bauteilmontage zur Verfügung. Dabei werden die Fertigungseinrichtungen auf die verschiedenen Herstellverfahren zugeschnitten, darunter RRIM, SRIM/GMPU, Long Fiber Injection, CFK, GMT, LFT, BMC, SMC und RTM. Dazu werden den projektspezifischen Anforderungen entsprechend das komplette Handling und die Verkettung von Anlagen angeboten. Auf solchen Anlagen produzieren OEMs und Tier1-Zulieferer Leichtbaukomponenten vom komplexen Monocoque aus CFK bis zu Tragflächenkomponenten für Flugzeuge. Bauteile finden sich in verschiedenen Branchen, von der Luft- und Raumfahrtindustrie über Serien-Pkw und dem Schienenfahrzeugsektor bis zu Sport- und Freizeit-Anwendungen inklusive Wassersport. Anwendungen im Bereich der Nutzfahrzeuge und im Landmaschinenbau runden das Spektrum ab.

Anzeige

Die Werkzeuge und Anlagen zeichnen sich durch einen höheren Automatisierungsgrad aus, der in Verbindung mit hoher Reproduzierbarkeit kurze Taktzeiten und effizienten Einsatz von Material garantieren soll. Im Technikum können Anwender vielfältige Möglichkeiten, Materialien im Hinblick auf den Fertigungsprozess überprüfen, Werkzeuge und Anlagen für Prototypen und Serie auszulegen sowie Prototypen und Vorserienteile zu fertigen, nutzen.


Fakuma, Halle A1, Stand 1421

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Newsletter bestellen

Immer auf dem Laufenden mit dem Kunststoff Magazin Newsletter

Aktuelle Unternehmensnachrichten, Produktnews und Innovationen kostenfrei in Ihrer Mailbox.

AGB und Datenschutz gelesen und bestätigt.
Zur Startseite