Kunststoffe in der Karosserie

Weltpremiere: Erstes Carbon-Seriendach für Audi RS5

Unter Einsatz der neuen PCM-Technologie gelang der Wethje Carbon Composites nach eigenen Angaben erstmals, mit dem Audi RS5 ein Serienfahrzeug mit einem Carbon-Dach auszustatten.

Design und Geschwindigkeit – beides lässt sich mit innovativen Kunststofftechnologien vorantreiben. (Bild: Audi)

Die von Mitsubishi Chemical Cooperation entwickelte PCM-Technologie steht für Prepeg Compression Molding. Dabei wird das Material als Rollenware (Prepeg) angeliefert. Mehrere Lagen übereinander ergeben Stacks, die zu Preforms weiterverarbeitet und anschließend in einer Presse mit einem zweiteiligen Werkzeug zur Dachform gepresst werden. Nach der Lackierung werden an das „Carbon Sicht Dach“ Teile wie Innenschutz und Antenne montiert und als Gesamtsystem an den Kunden ausgeliefert. Diese Technologie biete viele Vorteile:

  • Das schnell härtende Harz reduziere die Produktionszeit von mehreren Stunden auf wenige Minuten, was eine deutliche Kostenreduzierung bringe.
  • Verglichen mit einem herkömmlichen Dach aus Aluminium reduziere die Verwendung des Kunststoffs das Gesamtgewicht des Dachs um 40 Prozent. Das verlagert den Schwerpunkt des Fahrzeugs nach unten, was sich positiv auf die Fahreigenschaft auswirkt und der Nachhaltigkeit zu Gute kommt.
  • Die einzigartige Struktur des Carbon-Dachs verbunden mit einem ansprechenden Design verleiht dem Dach eine Spitzenqualität.
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